FEILNER, Jean Baptiste
Jean Baptiste Franz Feilner, geb. 12.02.1844 in Bremen, gest. 29.09.1912 in Freiburg Ehe mit Charlotte Dorothea Josephine Lemcke (03.05.1858 Bremen - 1927) am 14.03.1878 in Bremen
Vater: Johann Everhard Feilner (1802 Köln - 1869 Bremen), Portrait- und Kunstmaler, Photograph
Mutter: Christine Wilhelmine Catharine Pansing (1809 - 21.11.1884 Bremen)
Jean Baptiste war das siebente von neun Kindern dieser Ehe.
Sein Großvater Johann Matthias Feilner war Buchdrucker in Köln, verheiratet mit Anna Christina Fischer. Der ältere Bruder von Johann Everhard, Franz Feilner (1797 Köln - 15.02.1856 Bremen), etablierte sich um 1825 als Buchdrucker/Steindrucker in Bremen und heiratete dort am 14.10.1825 Anna Geneta Pansing, die Schwester seiner Schwägerin Christine Wilhelmine Catherine.
Vater und Onkel von Jean Baptiste zählen zu den Pionieren der Fotografie, ebenso wie ihre Nachkommen.
Johann Everhard Feilner, sein Vater, erfand 1843 einen "Lichtmesser".[1]
Jean Baptise baute sich ein Netz von Filialen auf, besuchte Ausstellungen und erwarb sich Auszeichnungen, die er werbewirksam auf der Rückseite seiner Fotografien präsentierte.

- 1869: Erster Hinweis auf ein eigenes Atelier im Adressbuch von Bremen
- 1880: "Feilner’s photographisches Institut" in der Staustraße 25, Oldenburg eröffnet
- 1886: Hofphotograph des Nikolaus_von_Oldenburg Erbgroßherzogs von Oldenburg][2]
- 1888: Verkauf des Ateliers in Oldenburg
- 1888: Kauf des Ateliers in der Emder Großen Osterstraße 30 von Bernhard Mateling
- 1892: Verkauf des Emder Ateliers an seinen Mitarbeiter Hermann Wilhelm Mohaupt
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1844 Geburtsregister
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1878 Heiratsregister
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Anzeige von 1843 (Lichtmesser)
Siehe auch
- ↑ Staats- und gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, 01.11.1843, S. 5.
- ↑ Möglicherweise ist damit der Vater von Nikolaus, Friedrich August, letzter regierender Großherzog von Oldenburg, gemeint.
