Kategorie:Stadtteile und -Bezirke

Aus Emden-Historisch

Einteilung der Stadt in Bezirke/Quartiere

  • 1544: Bei Gründung der Diakonie der Haussitzenden Armen wurde die Stadt in sechs, ursprünglich fünf, Klüfte eingeteilt.
  • 1595: In Zusammenhang mit der Emder Revolution entstand die Einteilung in 20 Compagnien. 1602 sind fünf Quartiermeister für fünf Klüfte bestellt worden.
  • 1621: Nach dem Anschluss der Vorstädte gab es 23 Compagnien.
  • 1809: Während der napoleonischen Fremdherrschaft erfolgte die Einteilung in sechs Wyke mit jeweils vier Bezirken.[1]

Stadtteile der Kernstadt

  • Altstadt (ältester Stadtteil)
  • Mittelfaldern (gehörte zur Häuptlingszeit zu Großfaldern) bezeichnet den Bereich zwischen der Neutorstraße und der Westerbutvenne im Westen und den Straßen Am Brauersgraben, Hinter der Halle und Osterbutvenne im Osten sowie zwischen Schreyers Hoek im Süden und dem Alten Graben im Norden.
  • Südfaldern oder Kleinfaldern heißt das Gebiet zwischen den Straßen Am Helling und An der Bonnesse im Westen und der südlichen Friedrich-Ebert-Straße und dem Wall im Osten sowie der Martin-Faber-Straße im Süden und dem nördlichen Falderndelft im Norden.
  • Nordfaldern oder Großfaldern befindet sich zwischen der Straße Am Brauersgraben im Westen und dem Wall im Osten sowie dem nördlichen Falderndelft im Süden und dem Alten Graben im Norden.[2]
  • Boltentors-Vorstadt
  • Neutors-Vorstadt

Siehe auch

  • FÜRBRINGER, Leo (1877): Adreß- und Stadt-Handbuch der Stadt Emden 1877-1878, Emden, S. 154.
  • Übersichtskarte der heutigen Stadtteile (Wikimap auf OSM).
  1. SIEBERN, Heinrich (1927): Die Kunstdenkmäler der Stadt Emden (Nachdruck 1975), S. 280 f.
  2. Aiko Schmidt: Der Name Faldern.

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