SCHWECKENDIECK, Carl
Aus Emden-Historisch

Georg Ludwig Carl SCHWECKENDIECK, geb. 1843 in Emden, gest. 1906 in Berlin, war Jurist und Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat im preuß. Ministerium für öffentliche Arbeiten.
Er war Sohn des Emder Gymnasialdirektors Dr. Wilhelm Schweckendieck (1811-1891). Sein Elternhaus stand in der Kleine Deichstraße 25.
| März 1861 | Abitur in Emden |
| 1861-1862 | Jurastudium in Heidelberg (2 Semester), nach schwerer Krankheit Wechsel des Studienorts |
| 1862-1864 | Jurastudium in Göttingen |
| 01.01.1865 | Auditor am Amtsgericht Hannover; Wechsel ans Amtsgericht Emden |
| 1867 | Regierungsassessor Landdrostei Aurich |
| 1879 | Regierungsassessor preuß. Ministerium für öffentliche Arbeiten, Berlin |
| 14.08.1880 | Beförderung zum Regierungsrat |
| 14.06.1884 | Beförderung zum Geheimen Regierungsrat |
| 03.02.1890 | Ernennung zum Geheimen Oberregierungsrat |
| 09.04.1900 | Ernennung zum Wirklichen Geheimen Oberregierungsrat 1. Klasse |
| 26.09.1901 | Überreichung des Ehrenbürgerbriefes der Stadt Emden |
Als Mitglied der Nationalliberalen Partei vertrat er von 1893 bis 1898 u. a. seine Heimatstadt Emden als Abgeordneter im preußischen Landtag.
Carl Schweckendieck setzte sich erfolgreich für "die Wiederherstellung der Grundlagen des Wohlstandes seiner Vaterstadt" ein. Insbesondere hatte er sich Verdienste erworben mit dem Ausbau des Emder Hafens, dem Bau des Ems-Jade-Kanals sowie des Dortmund-Ems-Kanals und der Vertiefung der Ems als Zufahrt zum Emder Hafen.
Am 2. Juli 1915 wurde ihm zu Ehren ein Denkmal in Emden enthüllt.
Siehe auch
