Kriegerdenkmal auf dem Wall

Aus Emden-Historisch
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Mit einem Denkmal erinnerte der Kreiskriegerverband Emden an seine im 1. Weltkrieg gefallenen Kameraden, dessen Einweihung nach umfangreichen Vorarbeiten am 26.11.1922 auf dem Vogelsangzwinger unter reger Beteiligung der Emder Bürger stattfand. Bis heute steht das Ehrenmal an diesem Ort. Es erinnert an die 562 zu Tode gekommenen Soldaten, von denen leider nur 394 im Grabsteinprojekt der Upstalsboom-Gesellschaft aufgelistet sind.

Das von Prof. Max Frick entworfene Monument gestaltete der Bildhauer Otto Rösner.

Prof. Frick beschrieb seine Gedanken zu dem Motiv "Die Wahrheit gegen die Falschheit kämpfend" wie folgt:
Die Grundidee dieses Denkmals war von dem Gedanken ausgegangen, dass Deutschland Unmenschliches im Kriege gegen Lüge und Hass der ganzen Welt vollbracht hat. Auf diese Idee aufbauend, schöpft der Künstler im oberen Teil des Denkmals das Relief eines schwer kämpfenden nackten Helden, der – in eine Unmenge Schlangen verwickelt, den heroischen Kampf mit dieser Giftbrut aufnimmt. Das Relief ist in seinem Aufbau architektonisch mit dem unteren Teil des Denkmals durch seine gelungene Lösung der Silhouette eng verbunden. Um dem mittleren Teil der Schriftplatte einen reicheren Rahmen zu geben, sind zwei reich ornamentierte Eckpfeiler geschaffen worden, die das Deckstück des Mitteldenkmals, auf dem das Relief sitzt, tragen. Auf die Schriftplatte wird wurde [sic!] die Widmung gesetzt: Sie lautet: Dem Andenken der im Weltkriege 1914/18 gefallenen Helden. Die Kameraden des Kreiskriegerverbandes der Stadt Emden.[1]

Siehe auch

  • Das Denkmal auf dem Dodendwenger, Teil 1
  • Das Denkmal auf dem Dodendwenger, Teil 2
  1. Kultur in Emden, 25.11.2022 (URL)