Pelzerstraße 34

Aus Emden-Historisch
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Pelzerstraße 34

Basisdaten

Altstadt
Kluft 1
Compagnie 2, Nr. 40
Wyk 1

Kataster 1875

Flurkarte 20
Parzelle 377
Grundfläche 37 m²

Das Haus Pelzerstrasse 34 war annähernd baugleich mit dem Nachbarhaus Pelzerstrasse 33 und bildet ebenfalls ein fünfgliedriges, einstöckiges Haus mit einem kleinen Lastenaufzug zum Dachboden in der Mitte über der Eingangstür. Der Backsteinbau wurde von der Witwe und Arbeiterin Dorasine Wiechmann und der Familie des Arbeiters Jacob Meinders bewohnt. Im Hintergrund sind die Giebel und der Turm der Grossen Kirche schemenhaft zu erkennen.
Mitte der 1930 Jahre wurde das Haus zusammen mit dem Nachbargebäude abgebrochen, um dort Platz für einen Luftschutzbunker zu schaffen. Dieser Bunker wird heute als Magazin des Emder Stadtarchivs und der Johannes-a-Lasco Bibliothek (Grosse Kirche) genutzt.[1]

Eigentümer und Bewohner

Kopfschatzung 1757[2]

  • Ritzer Peters, Matrose; Frau und Jan Peters; Frau und Geerd Coen, Taglöhner; Frau; 2 Kinder (Eintrag gilt für Nr. 33 und 34)

Adressbuch 1877[3]

  • Feldhuhn, Poppe, Matrose
  • Siemens, Bastian, Matrose
  • Bleeker, Johs., Schuster

Siehe auch

Galerie


  1. HARMS, Thorsten et al. (o. J.): Entwurf Bildband "Mohaupt Band 1" (unveröffentlicht).
  2. HINRICHS, Wiard (2010): Kopfschatzung 1757, Aurich, Bd. 1.
  3. FÜRBRINGER, Leo (1877): Adreß- und Stadt-Handbuch der Stadt Emden 1877-1878, Emden, S. 46-76.