Neues Boltentor

Aus Emden-Historisch
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De Nye Boltenpoorte, das neue Boltenthor im Walle am Nordende der Boltenthorstrasse vor der dortigen Brücke über den alten Graben, ganz ähnlich gebaut wie das neue Norderthor mit der Ausseninschrift: "Heere bewahre de Harbarge diner Gemeene"; binnenseits stand zu lesen: "Velut Lilium inter spinas, Anno 1646".[1] (Wie eine Lilie unter Dornen)[2]

Auszug Stadtplan Covens (1657)
(Nr. 12: Neues Boltentor; Nr. 18: Altes Boltentor)

Den westlichen Zugang zur Stadt bildete das Neue Boltentor, 1646 an der Straße nach Larrelt gebaut und, wie das ein Jahr vorher erstellte Neue Nordertor, außerhalb des Walles gelegen. Bis dahin war hier lediglich eine Klappbrücke mit einem hölzernen Tor [...]. Das Neue Boltentor war mit dem Neuen Nordertor nahezu baugleich, nur fehlte ihm vermutlich das Obergeschoß; der im Trifolium Aureum des späteren Bürgermeisters Timon Rudolphi überlieferte Riß zeigt jedenfalls nur ein Untergeschoß.[3]

Neues Boltentor (Siebern, S. 267)
Neues Boltentor (Siebern, S. 267)

Siehe auch

  1. FÜRBRINGER, Leo (1892): Die Stadt Emden in Gegenwart und Vergangenheit, Emden, S 16.
  2. KAPPELHOFF, Bernd (1994): Geschichte der Stadt Emden von 1611 bis 1749. Emden als quasiautonome Stadtrepublik. In: Ostfriesland im Schutze des Deiches, Bd. XI, Leer, S. 8.
  3. KAPPELHOFF, S. 8.