Neues Nordertor

Aus Emden-Historisch
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De Nye Noorder-Poorte, das neue Norderthor auf dem Walle vor der Norderthor- (Aussen-) Brücke, mit zwei Wachthäusern über den Durchgangsbogen. Aussen war das Stadtwappen angebracht. mit der Inschrift: "Nisi Dominus frustra. Ao aerae Christi MDCXLIV", auf der Binnenseite stand zu lesen: "Auxilium nostrum est a Jehova".[1]

Auszug Stadtplan Covens (1657)
(Nr. 13: Neues Neutor; Nr. 14: Neues Nordertor; Nr. 16: Altes Nordertor)

Im Jahre 1645 wurde das Neue Norder Tor (de Nye Noorder Poorte) aufgeführt, "de deuerganck mit wide starke Bogen overwelvet, darbowen two Wachthuesen mit nie blav Italians Dack". Es hatte also ein flachgeneigtes mit Schiefer bekleidetes Dach. Das war eine Neuerung gegenüber den älteren Torbauten und deshalb ist bei Beschreibung des Tores im Trifolium hierauf besonders hingewiesen. [...] Danach war der zweigeschossige, mit flachem Walmdach abgeschlossene Ziegelhausteinbau in strengen italienischen Formen ausgeführt. Zu beiden Seiten des rundbogigen Durchgangs Pilaster, die, durch das mit Inschrift versehene Gurtgesims verkröpft, im niedrigen Obergeschoß sich in Vorlagen fortsetzten; dazwischen zwei rechteckige Fenster mit kopfgeschmücktem Schlußstein im Sturz.[2]

Im Obergeschoß hatte die Wachmannschaft ihren Aufenthaltsraum.[3]

Neues Nordertor (Siebern, S. 266)
Neues Nordertor (Siebern, S. 266)

Siehe auch

  1. FÜRBRINGER, Leo (1892): Die Stadt Emden in Gegenwart und Vergangenheit, Emden, S 16.
  2. SIEBERN, Heinrich (Bearb.): Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, 6., Regierungsbezirk Aurich: H. 1 u. 2, Stadt Emden, Hannover 1927, S. 267.
  3. KAPPELHOFF, Bernd (1994): Geschichte der Stadt Emden von 1611 bis 1749. Emden als quasiautonome Stadtrepublik. In: Ostfriesland im Schutze des Deiches, Bd. XI, Leer, S. 7.