Warfsleute

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Warfsleute hießen in Ostfriesland die Personen, die nur eine kleine Warf mit Haus und (Kohl)garten ihr eigen nannten, ein wenig Vieh hatten, im übrigen aber darauf angewiesen waren, beim Deich- und Sielbau, auf den Höfen der großen Bauern oder sonst Geld zuzuverdienen; es handelt sich also um den Bevölkerungsteil, der anderswo Köter, Brinksitzer, Häusling o. ä. hieß.[1]

  1. KAPPELHOFF, Bernd (1982): Absolutistisches Regiment oder Ständeherrschaft? Landesherr und Landstände in Ostfriesland im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts, Hildesheim, S. 37.