FÜRBRINGER, Leo
Aus Emden-Historisch
Vor seinem Amtsantritt in Emden war Leo Fürbringer von 1873 bis 1875 10. Oberbürgermeister von Weimar.[1]
Für Emden war er ein wichtiger Förderer der Industrialisierung. Ihm ist besonders der Ausbau des Hafens zu verdanken, der 1901 eingeweiht wurde. Aber auch die Gründung des Telegrafenamts 1855, das Emden zum "Fernmeldetor der Welt" machte[2], ging auf die Initiative von Leo Fürbringer zurück. Spuren seines Wirkens sind bis heute in Emden zu finden.
Seine dankbaren Bürger ehrten ihn 1900 durch ein Denkmal, den Fürbringerbrunnen, der heute wieder im Stadtgarten vor dem Rathaus steht.
Residenzen in Emden
- 1877: Große Burgstraße 19
- 1880: Bentiksweg 5
- 1886-1924: Bahnhofstraße 10 (Eigentum)
Biografien
Bibliografie (Auszug)
- 1877: Adreß- und Stadt-Handbuch der Stadt Emden
- 1885: Das Abfuhrwesen und Tonnensystem der Stadt Emden
- 1892: Die Stadt Emden in Gegenwart und Vergangenheit
Siehe auch
- Kultur in Emden Die Amtskette im Museum (zuletzt abgerufen am 14.10.2025)
-
Familiengrab Fürbringer
Friedhof der ev.-luth. Paulus-Kirchengemeinde
Seite überarbeitet, Stand 10.06.2026
- ↑ Stadt Weimar (zuletzt abgerufen am 14.10.2025).
- ↑ THOLE, Fritz (1955): Geschichte des Telegraphenamts Emden, OPD Bremen.
