FÜRBRINGER, Leo

Aus Emden-Historisch
Leo FÜRBRINGER, geb. 1843 in Gera, gest. 1923 in Emden, Jurist, war von 1875 Bürgermeister, ab 1877 Oberbürgermeister von Emden bis 1913. 1914 bis 1916 vertrat er seinen Nachfolger während dessen Kriegsdienstes als kommissarischer Oberbürgermeister.

Vor seinem Amtsantritt in Emden war Leo Fürbringer von 1873 bis 1875 10. Oberbürgermeister von Weimar.[1]

Für Emden war er ein wichtiger Förderer der Industrialisierung. Ihm ist besonders der Ausbau des Hafens zu verdanken, der 1901 eingeweiht wurde. Aber auch die Gründung des Telegrafenamts 1855, das Emden zum "Fernmeldetor der Welt" machte[2], ging auf die Initiative von Leo Fürbringer zurück. Spuren seines Wirkens sind bis heute in Emden zu finden.

Seine dankbaren Bürger ehrten ihn 1900 durch ein Denkmal, den Fürbringerbrunnen, der heute wieder im Stadtgarten vor dem Rathaus steht.

Residenzen in Emden

Biografien

Bibliografie (Auszug)

  • 1877: Adreß- und Stadt-Handbuch der Stadt Emden
  • 1885: Das Abfuhrwesen und Tonnensystem der Stadt Emden
  • 1892: Die Stadt Emden in Gegenwart und Vergangenheit

Siehe auch

Seite überarbeitet, Stand 10.06.2026


  1. Stadt Weimar (zuletzt abgerufen am 14.10.2025).
  2. THOLE, Fritz (1955): Geschichte des Telegraphenamts Emden, OPD Bremen.