Lookvenne 25

Aus Emden-Historisch
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Lookvenne 25

Verlag W. Schwalbe (1911): Stadtplan Emden

Basisdaten

Altstadt
Kluft 2
Compagnie 7, Nr. 25
Wyk 2

Katasterkarte 1875

Flurkarte 22
Parzelle 123 u. 126
Grundfläche 70 u. 84 m²

Lookvenne 24 und Lookvenne 25 werden ab 1872 stets als ein Anwesen betrachtet.

"Das kleine Haus in der Lookvenne 24/25 war wohl ehemals ein Packhaus oder Stallgebäude zu einem der stattlichen Kaufmannshäuser am Neuen Markt [10]. Zu erkennen ist die große Tür in der Mitte des Hauses, die in den Stall bzw. eine Wagenremise führte. Ganz rechts ist der Eingang zu einer im Obergeschoss liegenden kleinen Wohnung. Diese Wohnung war zum Zeitpunkt der Aufnahme durch die Familie des Tischlermeisters Paul Drost bewohnt, der im Erdgeschoss auch seine Werkstatt eingerichtet hatte, die er zusammen mit dem Tischlermeister A. Malinowsky betrieb. Paul Drost hatte am 04.06.1845 das Bürgerrecht von Emden erhalten. Das Haus stand im Eigentum von J. Graepel aus Hannover. Um 1910 übernahm dann der Tischlermeister Alwin Burghardt die Werkstatt von Malinowsky und Drost, ehe noch vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges dort der Klempner und Installateur Martin Benjamins einzog. In den 1920er Jahren hatte dann der Maler und Lackierer Eduard Roth sein Geschäft und der Auktionator und Mandatar Rudolf Berghoff hatte dort seine Kanzlei.
Eduard Roth hatte das Haus gekauft und übertrug es in den 1930 Jahren an seinen Sohn, den Autolackierer Paul Roth."[1]

Eigentümer und Bewohner

Kopfschatzung 1757[2]

  • Wempe, Dircks, Taglöhner und Frau, 1 Kind

Brandversicherungskataster

Comp. 7 No. 25 ist bis 1877 als Lookvenne 25/26 und ab 1877 als Lookvenne 24/25 eingetragen.

Datum Eigentümer Nachfolger Art Bd./Bild
1754 Harm Spree Ein Wohnhaus [3]
1808-1819 Harm Spree Weduwe Huis A103 [4]
1819-1830 Harm Spree Wittwe Haus A127
1830-1841 Harm Spree Wittwe Jan Spree Packhaus A123
1841-1852 Jan Spree Packhaus A122
1852-1863 Jan Spree Joh. Wilh. Christoph Bödeker Packhaus A121
1863-1872 Joh. Wilh. Christoph Bödeker Packhaus A120
1872-1877 J. W. C. Bödeker Johann Heinrich Bödecker Packhaus
jetzt Lager und Werkstätten­gebäude
A119
gehört zu Neuer Markt 10
1877-1882 Joh. Heinr. Bödeker Lager und Werkstätten­gebäude A119
1882-1887 Joh. Heinr. Bödeker Lager und Werkstätten­geb. A119
1887-1892 Joh. Heinr. Bödeker Lager und Werkstätten­geb. A110
1890-1895 Joh. Heinr. Bödeker 1893: J. Graepel jun. Lager und Werkstätten­geb. A111
1895-1900 J. Graepel jun. Lager und Werkstätten­geb. A121
1900-1905 J. Graepel jun. Lager und Werkstätten­gebäude, Packhaus A165
1905-1910 J. Graepel jun. 1907: Johann Graepel, Tischlerei Packhaus, Wohnhaus mit Werkstätte B51
1910-1915 Johann Graepel, Tischlerei Wohnhaus mit Werkstätte B24
1914-1920 Johann Graepel, Tischlerei Wohnhaus mit Werkstätte C65
1918-1936 Johann Graepel, Tischlerei 1923: Eduard Roth Wohnhaus mit Werkstätte C37

Einwohnerverzeichnisse

  • Adressbuch 1906/07[5]
    • Dost, Paul, Tischlermeister
    • Malinowsky, A., Tischlermeister
  • Adressbuch 1911[5]
    • Burghardt, Alwin, Tischlermeister
    • Merget, Johann, Inspektor
    • Jeschke, Otto, Ofensetzer (J. Graepel-Hannover)
  • Adressbuch 1937[5]
    • Roth, Paul, Auto-Lackierer
    • a Tellinghusen, Meinhard, Schneidermeister

Siehe auch

Galerie


  1. HARMS, Thorsten et al. (o. J.): Entwurf Bildband "Mohaupt Band 1" (unveröffentlicht).
  2. HINRICHS, Wiard (2010): Kopfschatzung 1757, Aurich, Bd. 1.
  3. Catastrum 1754 der Feuer-Societät die Stadt Embden betreffend, StadtA EMD II. 1366.
  4. Brandversicherungskataster der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse von 1768–1937.
  5. 5,0 5,1 5,2 StadtA EMD, Handapparat.