Neues Falderntor oder Holten Poort

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Das hölzerne Tor (Holten Poort) befand sich etwas südlich des nach seinem Abriss erbauten Herrentors am Borsumer Zwinger. Der Abriss erfolgte zwischen 1596 und 1599.

Holten Poort (Siebern, S. 262)
Holten Poort (Siebern, S. 262)

Die Südostecke ist abgestumpft, einerseits mit Bastion, andererseits mit einem Torbau abschließend; letzterer heißt Nieu Valder poort oder, wie sich jüngst herausgestellt hat, Holten poorte. Von dort bis zur Einfahrt des Falderndelfts zieht sich an der Ems der Strohdeich hin, der von dem heute [1927] nur im gleichlautenden Straßennamen überlieferten Rosentief durchstoßen wird.[1]

Aus einer notariellen Bescheinigung vom 17. Sept. 1596 […] ergibt sich, daß die Stadt ohne Einwilligung und Vorwissen des Grafen Edzard II auf gräflichem Grund und Boden nördlich von der erwähnten Bastion den Bau des neuen steinernen "Herrentors" begonnen hatte und auf den Einspruch des Grafen beim Reichskammergericht in Speier die alte baufällige Anlage [Holten Poort] hatte "abkonterfeyten" lassen …[2]

Siehe auch

  1. SIEBERN, Heinrich (Bearb.): Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, 6., Regierungsbezirk Aurich: H. 1 u. 2, Stadt Emden, Hannover 1927, S. 258.
  2. Ebd. S. 261.