Friesische Geschichte

Aus Emden-Historisch

Im Jahr 1616 wurde das Werk Rerum Frisicarum historiae libri 60 (Geschichte der Friesen in sechzig Büchern) erstmals als Gesamtwerk veröffentlicht. Der Historiker und Pädagoge Ubbo Emmius (1547–1625) widmete sich in diesem Werk dem gesamten Volk der Friesen. Er suchte gezielt nach dem Ursprung ihrer aurea libertas, ihrer "Goldenen Freiheit". Der Inhalt umfasst den Zeitraum von ca. 450 bis 1565.

Es ist hervorzuheben, dass der Autor gegenüber schriftlichen und mündlichen Überlieferungen eine äußerst kritische Haltung einnahm. Nach seiner Auffassung bedurfte jede Überlieferungen der Prüfung anhand von Urkunden und Dokumenten, um ihre Authentizität und Glaubwürdigkeit zu gewährleisten. Die Verwendung unbelegter Aussagen wurde von Emmius als Betrug abgewiesen. Diese Einstellung kann als richtungsweisend für die wissenschaftliche Geschichtsforschung betrachtet werden.

Die einzelnen Teile dieses sechsbändigen, in lateinischer Sprache verfassten Werkes erschienen nacheinander im Zeitraum von 1596 bis 1607; 1616 folgte die Veröffentlichung des Gesamtwerks als Folioausgabe.

Im Jahr 1981/82 veröffentlichte Oberstudienrat Erich von Reeken die Übersetzung der "Friesischen Geschichte" in sechs Bänden nach einer vierjährigen Übersetzungsarbeit.

Im Folgenden wird die vom Übersetzer jedem Buch vorangestellte inhaltliche Zusammenfassung in der Reihenfolge der Bücher aufgeführt, um dem Benutzer seiner Arbeit die Übersicht zu erleichtern.[1]

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Zusammenfassung Band I (1.-10. Buch)
  • Vorwort (H. Waterbolk).
  • Einleitung (E. v. Reeken).
  • Widmung der ersten Dekade an Graf Enno III. von Ostfriesland.
  • 1. Buch: Beschreibung Frieslands, zunächst im allgemeinen (u.a. wird auch die Chaukenfrage behandelt) und dann im einzelnen: Westfriesland westlich des Flies, das westerlauwersche Friesland, das Groninger Land und die Drente.
  • 2. Buch: Fortsetzung der Beschreibung des friesischen Gebiets: Ostfriesland, Jeverland, Butjadingen, Stadland, Moorriem, Stedingen, Friesische Wehde, Landwürden, Land Wursten, Hadeln, Kehdingen, das Alte Land, Dithmarschen, Eiderstedt, Nordstrand, die Strandfriesen, die west- und ostfriesischen Inseln und Helgoland. Friesische Sprache, Rechtsprechung, Sitten und Bräuche.
  • 3. Buch: Kurze Erwähnung der Völkerwanderung, die angelsächsische Besiedlung Englands unter Beteiligung der Friesen (wird u.a. mit dem Argument begründet, daß die englische Sprache vieles mit der friesischen gemeinsam habe), Auseinandersetzung mit Occo Scarlensis. Erste Kämpfe der Friesen mit den Franken unter Chlotar und Dagobert. Der Bischof Wilfried von York sucht die Friesen für das Christentum zu gewinnen.
  • 4. Buch: König Radbolds Regierungszeit, sein Verhältnis zu Christentum; die Missionierung in Friesland durch Willibrod, Wulfram, Bonifatius, Ludger und Willehard. Sieg Karl Martells bei Tours und Portiers, Karls des Großen Krieg gegen Sachsen und Friesen. Beteiligung der Friesen an Karls des Großen Unternehmungen. Gründung der Bistümer im Sachsenland.
  • 5. Buch: Einfälle der Normannen, die schon in der Zeit Karls des Großen beginnen und sich gegen Friesland, die Niederlande, Frankreich und Deutschland richten, ja sogar bis nach Italien ausgedehnt werden; bis zur Besetzung der Normandie durch Rollo. Der Bischof von Utrecht verlegt für eine Zeitlang seinen Sitz nach Deventer. Gesetze Karls des Großen für die Friesen. Gründung der Grafschaft Holland.
  • 6. Buch: König Heinrich I. besiegt die Ungarn und richtet die Mark Schleswig ein, die von Otto dem Großen gesichert wird. Neue Einfälle der Normannen in Friesland. Erneuerung des Freiheitsprivilegs durch Otto I. Angriffe der Grafen von Holland gegen Westfriesland, über das sie die Herrschaft beanspruchen. Dabei werden sie von den lothringischen Herzögen Gottfried I. und Gottfried dem Buckligen unterstützt. Auch der Utrechter Bischof möchte seine Herrschaft über Friesland ausdehnen; dagegen erhält er Rechte in der Twente und Drente bis nach Groningen hin. Markgraf Egbert von Sachsen und Graf Heinrich der Dicke von Nordheim mischen sich in die friesischen Verhältnisse ein. Beteiligung der Friesen am ersten Kreuzzug. Streit um Groningen zwischen Rudolf von Coevorden, Egbert Gronenberg und dem Bischof von Utrecht. Dithmarschen befreit sich von der Fürstenherrschaft.
  • 7. Buch: Beteiligung der Friesen am Krieg gegen die Wenden, Ansiedlung von Friesen in Wagrien. Heinrich der Löwe zieht gegen die Friesen, wird aber von ihnen abgewiesen. Die Friesen unterstützen den Grafen Christian gegen Heinrich den Löwen. Kamp um Dithmarschen. Die Fehde zwischen Östringen und dem Wangerland. Julianenflut 1164. Streit um Groningen, die Supperochier erhalten die Präfektur in Groningen. Der Bischof von Utrecht und der Graf von Holland sollen das westerlauwersche Friesland gemeinsam besitzen. Gründung von Klöstern in Friesland zwischen Flie und Ems. Kämpfe zwischenHolland und Westfriesland. Utgong. Franeker und Leeuwarden werden Städte. Wilhelm, der Bruder von Graf Dietrich VII., flieht zu den Friesen. Auseinandersetzungen um Kuinre und Coevorden mit dem Bischof von Utrecht. Aufstände in Groningen, in der Drente und Twente gegen Utrecht. Nach dem Tod von Dietrich VII. folgt ihm sein Bruder Wilhelm nach.
  • 8. Buch: Streit der Ostfriesen mit Rodbern im Fivelgo. Teilnahme der Friesen an dem Kreuzzug nach Ägypten 1217-21. Mit ihren Koggen fahren die Friesen an der portugiesischen, spanischen, französischen und italienischen Küste entlang nach Syrakus und von dort an Kreta vorbei nach Akkon. Von Akkon geht es weiter nach Ägypten zur Belagerung und Eroberung von Damiette.
  • 9. Buch: Gründung des Klosters Essen bei Groningen. Sturmfluten 1219-21. Streitigkeiten zwischen dem Fivelgo und dem Hunsingo sowie zwischen den Nordern und den Brokmern. Das Aussehen des Landes: viele Meeresbuchten, Deicherneuerung, Verlauf der Ijssel und des Flies, Entstehung der Zuidersee, Entstehung des Gebietes von Bildt, Untergang von Esonstad. Oliver wirbt erneut in Friesland für einen Kreuzzug. Abfahrt der Friesen 1227 von der Insel Borkum nach Palästina. Streit der Äbte von Wittewierum und Schildwolde. Erneuter Streit um die Präfektur in Groningen. In der Schlacht bei Ane werden die Utrechter von Rudolf von Coevorden besiegt, der Bischof fällt. Wiederholte Besuche des Bischofs von Münster im Fivelgo, Hunsingo und Emsigerland. Der Bischof von Münster verhängt ein Interdikt über den Fivelgo und später über die Enerenser. Gründung der Klöster Ihlow und Meerhusen. Westfriesen und Westergoer stehen unter dem Floris von Holland (1230). Streitigkeiten zwischen den Aschendorfern und Reiderländern sowie zwischen den Reiderländern und den Emsingem. Streit zwischen den Uithuizern und den Enerensern. Der Bischof erleidet zum zweiten Mal eine Niederlage in der Drente.
  • 10. Buch: Krieg des Erzbischofs von Bremen gegen die Stedinger, die Emmius als Friesen bezeichnet. Auch im Fivelgo, Hunsingo und Groningen wird für den Kreuzzug gegen die Stedinger geworben. Die Drente unterwirft sich dem Bischof von Utrecht. Gründung des Zisterzienserinnen-Kloster Assen. Die Norder verlieren den zwölfjährigen Krieg. Erneute Streitigkeiten in und um Groningen. Schließlich wird Egbert Gronenberg als Präfekt in Groningen eingesetzt. Der französische König Ludwig IX. unternimmt einen neuen Kreuzzug nach Ägypten und Palästina, an dem sich auch Friesen beteiligen. Graf Wilhelm II. von Holland wird deutscher König. Mit Hilfe der Friesen kann er die Stadt Aachen betreten und sich dort krönen lassen. Er bestätigt die Freiheit der Friesen. Die Friesen unterstützen ihn in seinem Kampf gegen Flandern. Bei seinem Versuch, die Westfriesen zu unterwerfen, fällt König Wilhelm. Fivelinger und Hunsingoer beenden ihren Streit nach zwanzig Jahren. Danach zerstören sie die Burg Gronenberg. Der Bischof von Utrecht verspricht dem Kloster Aduard seinen Schutz. Unruhen im Emsigerland. Der dänische König fällt im Kampf mit den friesischen Nordstrandern. Streit der Besatzung von Bederkesa mit den Wurstfriesen.
Zusammenfassung Band II (11.-20. Buch)
  • Widmung der zweiten Dekade an den Grafen Wilhelm Ludwig von Nassau.
  • 11. Buch: Sturmfluten, Bau eines neuen Deichs an der Ems. Erdbeben. Streit zwischen dem Bischof von Utrecht und den Drentewoldern. Einweihung der Kirche in Wierum und der neuen Klosterkirche in Aduard, Gründung des Dominikanerklosters in Norden. Der französische König Ludwig IX. unternimmt einen Kreuzzug nach Tunis, an dem sich die Friesen beteiligen. Von dort fahren die Friesen nach Akkon in Palästina und kehren erfolglos zurück. Das Dekanat in Friesland, Empörung des Volks im Fivelgo, Oldamt, Reiderland, Emsigerland und Brokmerland gegen die Dekane und Geistlichkeit. Aufstand des niederen Volkes gegen die Adligen im Kennemerland, woran sich auch die Westfriesen beteiligen. Brand im Kloster Östringfelde. Friesen an der Weser und Jade überfallen Bremer Schiffe. Streitigkeiten und Bau von Burgen im westerlauwerschen Friesland. Graf Floris von Holland fällt zweimal in Westfriesland ein. Bischofssühne von Faldern 1276. Die Friesen lassen sich ihre Rechte und Freiheit von Rudolf von Habsburg bestätigen. 1277 werden in Norden Friedensmänner eingesetzt.
  • 12. Buch: Entstehung des Dollarts. Streitigkeiten im Hunsingo und im Fivelgo. Verträge der Groninger mit den Menternern und dem Hunsingo. Die Selwerder unterstellen sich der Gerichtsbarkeit der vorstädtischen Präfektur. Streit zwischen dem Kloster Aduard und Oostwolde um die Ableitung des Wassers. Errichtung einer Burg in Norden. Kämpfe zwischen Holland und den Westfriesen. Zählung der Klosterinsassen des Prämonstratenserordens in Friesland. Bau der Andreaskirche in Norden. Der Graf von Geldern wird mit Friesland belehnt, unternimmt aber nichts. Ein Aufstand der Kehdinger wird unterdrückt. Krieg zwischen Holland und Flandern um Seeland. Aussterben des holländischen Herrscherhauses (1300), Johann von Hennegau wird Nachfolger. Generalkapitel der Dominikaner in Norden.
  • 13. Buch: Kampf zwischen zwei Dörfern im Westergo. Abwehr eines Normanneneinfalls. Vergeblicher Angriff des holländischen Grafen auf den Westergo. Versuch des Bischofs von Utrecht, die Friesen zu unterwerfen. Versammlung der Ostfriesen am Upstalsboom. Sturmflut, Hungersnot und Pest in Friesland. Vertrag zwischen Groningen und dem Ostergo (1318). Unruhen in der Stadt Norden. Vertrag über den Bau eines Siels zwischen Groningen und seinen Nachbarn. Kampf der westerlauwerschen Friesen mit dem Geldrer. Versammlung am Upstalsboom. Upstalsboomgesetze. Appingedam erstrebt städtische Rechte. Appingedams Vertrag mit dem Fivelgo. Aussöhnung zwischen dem Bischof von Utrecht, der Drente und Groningen. Mißglückter Versuch des Grafen von Holland, die Friesen diesseits des Flies zu unterwerfen. Zusammenkunft der Äbte des Dominikanerordens in Norden. Ermordung des Abtes von Kloster Lidlum. Krieg zwischen Groningen und seinen Nachbarn wegen eines Siels. Vertrag Staverens mit Groningen.
  • 14. Buch: Vetkoper und Schieringer. Krieg des Bischofs von Bremen mit den Kehdingern und Friesen und der Stadt Bremen mit den Rüstringern. Graf Wilhelm IV. von Holland versucht, die Friesen zwischen Flie und Lauwers zu unterwerfen. Streit zwischen Hamburg und dem Hunsingo wegen Seeräuberei. Pest in Friesland. Erneuerung der Klöster Marienthal in Norden und Östringfelde, Gründung des Johanniterklosters in Muhde. Edo Wiemken wird Häuptling in Rüstringen und später auch in Wangerland und Östringen. Das Aufkommen der Häuptlinge. Zerstörung der Aldersnaischen Burg in Lintel bei Norden. Erbschaftsstreit zwischen Folkmar Allena und Boing von Suurhusen. Hylo Attena reißt die Macht in Norden an sich. Handelsvertrag Groningens mit den Stellingwerfern und Schoterwerfern. Heirat der Erbin von Selwerd mit Hermann von Coevorden. Zerstörung der Burg Selwerd. Verhandlungen Groningens mit den Langewoldern. Versammlungen der Friesen fortan in Groningen. Bestätigung der Handelsrechte Groningens in Holland, Seeland und Hennegau. Angriffe der Bremer und Oldenburger auf Butjadingen scheitern. Entwicklung Emdens von seinen Anfängen an. Herrschaft der Abdenas über Emden. Die ostfriesischen Häuptlinge. Ermordung Eberhard Idzingas. Tod Keno tom Brok 's des Älteren. Untergang des Dorfes Westeel in einer Sturmflut.
  • 15. Buch: Okko I. tom Brok, seine Auseinandersetzungen mit Folkmar Allena und den Abdenas. Okko begibt sich in Lehnsabhängigkeit von dem Grafen Albrecht von Holland. Gründung des Klosters Dykhusen. Okko übernimmt den Schutz der Klöster Ihlow und Meerhusen. Seine Ermordung in Aurich. — Verträge der Groninger mit dem Hunsingo, mit den Humstern, mit dem westerlauwersschen Friesland, dem Fivelgo und dem Bischof von Utrecht. Auseinandersetzungen zwischen Emden und Faldern. Hinrichtung Haros von Großfaldern in Emden. Einfall der Dithmarscher in Holstein. Bremen und Edo Wiemken führen Krieg gegen Hayo Husseken. Edo Wiemken errichtet die Sibetsburg. Unruhen im Jeverland. Iko Onken wird Herr von Inhausen. Edo Wiemkens Seeräuberkrieg mit Holland. Streit um die Entwässerung aus den Sümpfen südlich des Dollarts. Entstehung der Seeräuberei in der Ostsee und spätere Niederlassung der Seeräuber in Friesland.
  • 16. Buch: Kriegerische Auseinandersetzungen zwischen dem Grafen Albrecht von Holland und den Friesen. Albrecht rückt bis an die Lauwers vor. Auch der Hunsingo, der Fivelgo und das Oldamt schließen Verträge mit Holland. Groningen verhält sich ablehnend. Widzel tom Brok und Folkmar Allena schließen einen Lehnsvertrag mit dem holländischen Grafen ab. Einmischung des Bischofs von Utrecht. Die Friesen machen einen Aufstand gegen die holländische Herrschaft. Widzel vertreibt Fokko Ukena aus dem Kloster Thedinga. Widzel wird in Detern erschlagen. Graf Albrecht von Holstein zwingt die Nordfriesen zur Zahlung eines Tributs.
  • 17. Buch: Die Anhänger des holländischen Grafen in Friesland wenden sich um Hilfe an den Utrechter Bischof Friedrich von Blankenheim. Verhandlungen, kriegerische Auseinandersetzungen und schließlich Abschluß eines Vertrages der Groninger mit dem Bischof von Utrecht. Zug der Groninger gegen Appingedam, Farmsum und Oosterbroek. Freundschaftsvertrag zwischen Groningen und dem Land Wursten. Die Verhältnisse im Ostergo und Westergo. Die Vitalienbrüder in Ostfriesland, Hinrichtung der Seeräuber in Hamburg. Kriege der Bremer und Butjadinger, Errichtung der Friedeburg bei Atens. Bau des Kastells Neuhaus im Lande Hadeln durch den Bremer Erzbischof. Keno tom Brok, Folkmar Allena, Hisko Abdena und die Beningamannen. Sibbe, Folkmars Tochter, erbt Larrelt und verheiratet sich zum zweiten Mal mit Eberhard Idzinga; Haro, Folkmars Sohn, erhält Larrelt. Hisko zerstört die Burg in Klein-Faldern, Gerold zieht sich nach Uphusen zurück. Keno tom Brok nimmt die beiden Ailts von Faldern gefangen, ihr Tod im Kerker. Foelkes Auseinandersetzung mit ihrem Schwiegersohn Lütet von Nesse. Ein Dekret im Fivelgo gegen die Habgier der Geistlichen, ebenso im Hunsingo und Groningen. Die Dithmarscher verteidigen ihre Freiheit gegen den Grafen von Holstein. Edo Wiemken und sein Erbe Sibet. Streit des Bischofs von Utrecht mit den Stellingwerfern, Schoterländern und Oosterzeern. Streit im Oldamt wegen der Erneuerung der Deiche an der Dollartküste. Emder Akzise. Befreiung Staverens von der holländischen Herrschaft.
  • 18. Buch: Keno tom Brok erobert Emden. In Groningen übernehmen die Schieringer die Herrschaft, sie vertreiben die Vetkoper aus der Stadt und dem umliegenden Land und unterstützen den aus Emden vertriebenen Hisko Abdena. Krieg zwischen den Eiderstedter Friesen und den Dithmarschern. Bremen unterwirft sich das Stadland. Dide und Gerold Lubben werden in Bremen hingerichtet. Keno tom Brok erobert Groningen und führt die Verbannten zurück. Die Vetkoper übernehmen die Regierung in Groningen. Kaiser Sigismund schickt eine Gesandtschaft nach Friesland, um die Friesen wieder näher an das Reich zu binden. Die kaiserlichen Gesandten erzielen wohl eine Einigung mit den Schieringern, jedoch nicht mit den Vetkopern. Keno tom Brok besiegt die Schieringer bei Noordhorn. Fokko Ukena rückt sogar über die Lauwers vor. Die Groninger erneuern ihre Verträge mit dem Hunsingo und dem Fivelgo. Tod von Keno tom Brok, Folkmar Allena und Graf Wilhelm VI. von Holland. Die Stadt Groningen erkennt den Bischof von Utrecht als ihren Herrn an. Streitigkeiten in Butjadingen.
  • 19. Buch: Unruhen in Friesland zwischen Flie und Lauwers. Die Schieringer besetzen Bolsward. Fokko Ukena besiegt die Schieringer bei Hindeloopen. Johann von Bayern kommt aus Holland den Schieringern zu Hilfe, besiegt Fokko Ukena und besetzt Makkum, das er bald darauf wieder preisgeben muß. Schieringer und Vetkoper schließen Frieden miteinander. Friedensverhandlungen des Ostergos und des Westergos mit den Verbündeten in Groningen. Friesland jenseits der Lauwers verhandelt mit Johann von Bayern (Holland). Die Holländer erobern Dokkum und Ezum. Streitigkeiten zwischen dem Ludingkerker Kloster und dem Alten Kloster. Bündnis zwischen Okko tom Brok und Sibet von Rüstringen. Udo Fokkena heiratet Hima Idzinga in Norden. Dokkum und Ezum werden mit Hilfe der Hamburger und Lübecker zurückerobert. Auch die Burg bei Lemmer wird genommen und zerstört. Die Butjadinger befreien sich von der Herrschaft Bremens. Streit zwischen dem Propst von Loppersum und dem Volk.
  • 20. Buch: Nach dem Tode Johanns von Bayern herrscht Frieden in Friesland zwischen Lauwers und Flie. Okko tom Brok schließt einen Vertrag mit Groningen und den Umlanden. Heba von Dornum heiratet Uko Fokkena. Streit um Larrelt und die benachbarten Dörfer. Die Auseinandersetzung zwischen Fokko Ukena und Okko tom Brok. Fokko Ukena besiegt die Groninger und schüchtert auch die Friesen jenseits der Lauwers ein. Schlacht bei Detern, in der Fokko Ukena den Erzbischof von Bremen und den Grafen von Oldenburg besiegt. Schlacht auf den Wilden Äckern, Fokko Ukena nimmt Okko tom Brok gefangen. Fokko Ukena ordnet die Verhältnisse im Groninger Land. Die Groninger schließen mit den Middachstern, Humstern, Fredewoldern, Ostergoern, Schmallingern und Opstern einen Vertrag. Hisko kehrt nach Emden zurück und stirbt 1429. Streitigkeiten zwischen den Marnern, Middachstern, Humstern und Langewoldern. Übergriffe hamburgischer Seesoldaten gegenüber Groningen. Unruhen zwischen Lauwers und Flie 1428.
  • Beilage: 3 Karten.
Zusammenfassung Band III (21.-30. Buch)
  • Widmung der dritten Dekade an die Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Groningen.
  • 21. Buch: Dieses Buch ist beinahe ganz der Geschichte Ostfrieslands gewidmet. Es geht in der Hauptsache um die Auseinandersetzung zwischen Fokko Ukena und den Cirksenas. Imelo Abdena von Emden und Imelo von Osterhusen verbünden sich mit Sibet von Rüstringen. Fokko Ukena schließt ein Bündnis mit dem Grafen von Hoya. Enno Cirksena greift Osterhusen an, Imelo muß sich ergeben. Fokko Ukenas Gegner zwingen seine Söhne Uko und Udo zur Übergabe der Burgen in Oldersum und Aurich. Gründung des Freiheitsbundes unter der Führung der Cirksena. Fokkos und Sibets Zug gegen die Bremer endet mit einem Mißerfolg. Streit zwischen Uphusen und Larrelt. Edzard Cirksena schließt einen Vertrag mit Hamburg. Die Hamburger entführen Imelo Abdena und besetzen Emden. Emdens städtische Verfassung. Bei der Belagerung der Burg in Leer entkommt Fokko Ukena, der aber bald darauf in Ostfriesland einfällt. Ermordung seines Sohnes Uko bei Marienwehr. Einfall der Hamburger und Bremer in Wangerland und Rüstringen. Udo Fokkena und Sibet von Rüstringen werden in der Schlacht bei Bargebur besiegt und verlieren ihr Leben. Eroberung und Zerstörung der Sibetsburg. Auch Hima, Udos Gattin, muß in Norden kapitulieren. Okko tom Brok wird aus der Haft entlassen. Das Schicksal der Friedeburg.
  • 22. Buch: Die Verhältnisse im Groninger Land. Ermordung Wilhelm Wicherings. Beilegung des Streits zwischen Groningen und Ripperda in Farmsum. Hamburgische Besatzung in Termunten. Waffenstillstand zwischen Groningen und Hamburg. Die Groninger schließen Verträge mit den Dörfern am Emsufer und im Oldamt. Okko tom Broks und Fokko Ukenas Tod. Die Hamburger legen in Leerort und Stickhausen Festungen an. Die Cirksena besetzen die Slötelborg und befestigen die Burg bei Großsander. Fossas Tod in Emden. Hamburger und Emder zerstören Burgen in der Krummhörn. Friedensschluß zwischen Hamburg und Groningen. Ein Emder Schiff wird von den Groningern konfisziert. Unruhen in Friesland jenseits der Lauwers. Die Groninger erobern die Burgen ihrer Gegner im Groninger Land. Die ostfriesischen Verbannten überfallen mit holländischen Schiffen Larrelt ohne Erfolg. Ein Schiff wird bei der Vorbeifahrt in Emden beschlagnahmt. Die Hamburger übergeben Emden an Edzard Cirksena auf Schloßglauben. Edzard Cirksena wird Herr von Norden. Aussöhnung zwischen Groningen und Eppo Gockinga. Wibet von Esens und seine Familie. Edzard Cirksena verlegt Siel von Osterhusen zum Neuen Tor in Emden. Holländer, Workumer und Hindelooper beteiligen sich an der Seeräuberei. In Rüstringen bemächtigt sich Haye Harldes der Herrschaft. Sieg der Cirksena über Tanno Kankena in Wittmund.
  • 23. Buch: Nach dem Tode Edzard Cirksenas übernimmt sein Bruder Ulrich die Führung in Ostfriesland. Ein Mann aus Völlen (Ostfr.) plündert im Groninger Land. Einjähriger Waffenstillstand zwischen Groningen und Bremen. Wegen der Familien Gockinga und Houwerda gibt es Schwierigkeiten. Ein Emder Bürger wird zusammen mit seinem Sohn auf Groninger Gebiet gefangen genommen, die Hamburger mischen sich in diese Angelegenheit ein. Östringen und Rüstringen unterwerfen sich den ostfriesischen Verbündeten. In Emden wird das Bürgermeisteramt eingerichtet (1442). Groningen erhält freien Handelsverkehr in der Grafschaft Oldenburg und im Erzbistum Bremen. Bau der Burg Berum durch Ulrich Cirksena. Streit der Holländer mit der Hanse. Die Verbannten aus Ostfriesland erreichen auf einer Tagung in Deventer keine Unterstützung von den Holländern. Groningen übernimmt die Herrschaft über das Oldamt. Errichtung des Ulrichschors an der Ludgerikirche in Norden. Vertrag zwischen Ostergo und Westergo. Unruhen im Westergo. Vertrag zwischen Ostergo und Groningen. Streit zwischen dem Westergo und den Wolden. Ulrich Cirksena errichtet eine neue Burg in Aurich. Ulrich C. söhnt sich mit seinem Neffen Sibo aus. Geschichte der Burg Inhausen. Tanne Duren fällt ins Harlingerland ein. Einfall Ulrich Cirksenas ins Jeverland. Die Hamburger kehren nach Emden zurück. Einigung zwischen Hamburg und Groningen. Eggo von Westerwolde. Gespanntes Verhältnis zwischen Hamburg und Ulrich Cirksena.
  • 24. Buch: Die ostfriesischen Verbannten wenden sich ohne Erfolg an den Groninger Senat um Hilfe, danach an die Hamburger, bei denen sie auch nichts erreichen. Alleke von Inhausen erlangt mit Hilfe des Papstes das Recht der Ebenbürtigkeit für sich und seine Geschwister. Das Verhältnis Ulrich Cirksenas zu den Hamburgern ist während ihrer nochmaligen Anwesenheit in Emden gespannt. Wiard von Uphusen. Die Hamburger verlassen endgültig Ostfriesland. Ulrich Cirksena übernimmt Emden und Leerort. Ulrich C. heiratet in zweiter Ehe Theda, die Enkelin Fokko Ukenas und Tochter Ukos. Jetzt ist Ulrich C. oberster Leiter von Friesland diesseits der Ems. Die Verbannten kehren in ihre Heimat zurück. Ulrich C. läßt sich heimlich Ostfriesland als Lehen verleihen und zum Reichsgrafen ernennen (die Urkunde wird heute für unecht gehalten). Ulrich C. schenkt Sibo die Stadt Esens. Bau des Chors der Großen Kirche und Pflasterung der Straße am Delft in Emden durch Ulrich C. 1455. Imelo Abdena stirbt im Kerker in Hamburg. Ein Franziskanermönch hält Bußpredigten in Groningen. Groningen errichtet an der Westseite des Dollarts einen neuen Deich. Erneuerung des Vertrags der Landbevölkerung mit Groningen. Einigung Ulrich Cirksenas mit Groningen wegen der Benutzung der Ems, ein Handelsvertrag zwischen ihm und Groningen kommt nicht zustande. Neubau des Turms der Martinikirche in Groningen. Krieg der Ostfriesen mit Tanne Duren von Jever. Zwei Einfälle der Ostfriesen ins Oldenburger Land. Errichtung einer neuen Burg in Greetsiel.
  • 25. Buch: Unruhen im Westergo. Herzog Philipp der Gute von Burgund fordert Westfriesland zur Unterwerfung auf. Die Ostergoer und Westergoer bitten Groningen und Ulrich Cirksena vergeblich um Hilfe. Ostergo, Westergo und die Wolden schließen mit einander ein Bündnis. Philipp von Burgund setzt seinen Sohn David als Bischof von Utrecht ein, obwohl dieser bei der Wahl unterlegen war. Kaiser Friedrich III. verlangt von den Friesen die Zahlung des Tributs und erkennt ihre Rechte an. Geburt der Kinder Ulrichs und Thedas, Heba, Gela, Enno, Edzard und Uko. Tod von Thedas Mutter Heba. Imelo von Grimersum stirbt. Ulrich baut einen Teil der Emder Burg neu, läßt ein Siel in Emden verlegen, in Greetsiel ein neues Siel anlegen und den Kirchturm in Marienhafe erhöhen. Er schließt einen Friedensvertrag mit Holland. Streit Sirks von Friedeburg mit Amsterdam. Ulrich Cirksena erneuert den Freundschaftsvertrag mit Groningen. Einrichtung einer Waage am Delft in Emden. Bau einer Mauer in Groningen von der Walburgiskirche bis zum Ebbingetor. Gerhard von Petkum und Apko von Loppersum verzichten auf ihre Anrechte auf Emden. Ulrich Cirksena zerstört das Kastell in Reepsholt. Einfall der Oldenburger in Ostfriesland. Ein Anschlag Gerds von Oldenburg auf die Friedeburg mißlingt. Rückkehr Tanno Kankenas in die Heimat, Sibo behält aber Wittmund. Streit zwischen Wiard von Oldersum und Gerhard von Petkum. Wiards Testament. Theda erhält Faldern und ein Landgut in Wolthusen. Grenzstreitigkeiten zwischen Münster und dem Reiderland. Sibos Streit mit dem dänischen König. Ulrich wird Reichsgraf von Ostfriesland, auch Östringen, Rüstringen und Butjadingen werden aufgefordert, Ulrich den Treueeid zu leisten. Blitzschlag in den Turm der Martinikirche und Bau der Aakirche in Groningen. Tod des Grafen Ulrich und Tanne Durens. Neue Unruhen im Westergo. Die Opster und die Kollumer schließen Verträge mit Groningen. Tod Philipps von Burgund und Nachfolge Karls des Kühnen.
  • 26. Buch: Der Turm der Martinikirche in Groningen stürzt im Jahre 1468 ein. Sittenverfall im Groninger Franziskanerkloster. Karl der Kühne fordert die Unterwerfung Frieslands jenseits der Lauwers und Groningens. Der Bischof von Utrecht beansprucht Groningen für sich. Erfolglose Verhandlungen der Friesen jenseits der Lauwers mit den Burgundern in Enkhuizen. Dokkum wird daran gehindert, gesondert zu unterhandeln. Westergo und Ostergo erstreben vergeblich ein Bündnis mit Groningen. Die Gräfin Theda läßt die Lengener Burg an der oldenburgischen Grenze befestigen. Die Groninger erneuern ihren Vertrag mit dem benachbarten Land für zehn Jahre. Bündnis zwischen Ostfriesland, Jeverland und Groningen. Graf Gerd von Oldenburg macht wiederholt Einfälle in Ostfriesland. Bündnis der Gräfin Theda mit dem Jeverland und Gödens. Tod von Sibo von Esens. Gesandtschaft Groningens an den Kaiser mit geringem Erfolg.
  • 27. Buch: Gräfin Theda von Ostfriesland läßt den Kirchturm von Reepsholt zerstören und dort ein Kastell anlegen. Der Bischof von Bremen und die Gräfin Theda führen Krieg gegen den Grafen Gerd von Oldenburg. Karl der Kühne belagert Neuß, er verpflichtet Gerd von Oldenburg für einen Krieg gegen Friesland. Tod von Alleke von Inhausen und Uniko Ripperda von Farmsum. Streit zwischen Rengers van den Post und Heinrich Stoter in Groningen. Iko Onneken wird Herr von Kniphausen. Auch die Friesen werden vom Kaiser zum Krieg gegen Karl den Kühnen aufgerufen, der aber schon bald die Belagerung von Neuß aufgibt. Sirk von Friedeburg stirbt, Hero Mauritz von Dornum übernimmt die Burg. Gerd von Oldenburg erleidet eine Niederlage im Lengener Land, sein Sohn Adolf wird von den Ostfriesen gefangen genommen. Weitere Feindseligkeiten Gerds von Oldenburg. Karls des Kühnen Ende, Maximilian heiratet dessen Tochter. Ein Angriff Hero Mauritz' auf die Neuenburg mißlingt. Johann Rengers van den Post wird verdächtigt, flieht aus Groningen und söhnt sich schließlich wieder mit der Stadt aus. Eggo Addinga von Westerwolde wird wegen seines Verhaltens getötet, sein Sohn Hajo treibt es noch toller. Die Groninger erobern die Burg Wedde und erhalten Rechte in Bellingwolde und Blijham. Hero Mauritz tritt die Friedeburg an die Gräfin Theda ab und erhält Dornum und Resterhafe. Gerd von Oldenburg kauft seinen Sohn Adolf aus der Gefangenschaft frei. Hajo von Varel tritt sein Gebiet an Gerd von Oldenburg ab. Graf Gerd von Oldenburg dankt ab. Feindseligkeiten der Oldenburger gegenüber den Friesen. Ostfriesische Schiffe fahren die Hunte hinauf und kapern oldenburgische Schiffe auf der Weser. Niederlage der Ostfriesen bei Apen. Friedensschluß zwischen Oldenburg und Ostfriesland. Der Bischof von Münster macht alte Rechte auf das Emsigerland geltend.
  • 28. Buch: Dieses Buch behandelt hauptsächlich Ereignisse in Friesland zwischen Flie und Lauwers von 1472 bis 1482. Streitigkeiten zwischen den Vetkopern und den Schieringern. Bennerd Donia wird wegen Ungehorsams gegen ein Gericht erschlagen. Die Schieringer bitten die Stadt Groningen um Hilfe. Kaiser Friedrich III. verlangt Hilfstruppen von Friesland. Douwo Syarda bringt seine alte Klage gegen Groningen vor. Vertrag zwischen Groningen und Friesland jenseits der Lauwers. Gewalttat gegenüber dem Abt des Klosters Lidlum. Arnold von Loo kommt als kaiserlicher Gesandter nach Groningen und Leeuwarden und schlägt den Groningern vor, die Herrschaft über das westerlauwersche Gebiet zu übernehmen. Die Groninger schreiben Briefe an den Gesandten von Loo und den Kaiser. 1481 kommen kaiserliche Gesandte nach Groningen und überbringen eine Urkunde über das Recht Groningens, einen Potestaten in Westfriesland einzusetzen. Brief des Kaisers an die Groninger und die westfriesischen Stände. Streit um die Vormundschaft für Goslich Jongama in Bolsward. Wibo Jarich plündert die Leeuwarder und wird aus der Stadt vertrieben. Die Städte schließen miteinander einen Vertrag, um weiteres Unheil zu verhüten.
  • 29. Buch: Auch in diesem Buch ist in der Hauptsache die Rede von den Verhältnissen im westerlauwerschen Friesland. Verbannte Holländer werden mit friesischer Hilfe nach Hause zurückgeführt. Das Verhältnis des Gebiets jenseits der Lauwers zu Groningen. Die Stadt Groningen erneuert ihren Vertrag mit dem Groninger Land für vierzig Jahre. Bau des Turms der Martinikirche. Der Versuch, die Ems nach Groningen hin abzuleiten, scheitert. Neue Streitigkeiten in Friesland jenseits der Lauwers zwischen zwei Familien. Streit der Stadt Leeuwarden mit Wilke Ringe. Vergebliche Belagerung der Burg Pingjum. Zerstörung des Klosters Hemelum. Zusammenkunft der Städte in Bolsward. Belagerung von Sloten. Leeuwarden erstrebt das Monopol des Bierbrauens. Die Schieringer ziehen gegen Leeuwarden und erobern die Stadt. Eroberung der Burgen in Koudum und Noordwolde. Versammlung in Leeuwarden. Gesandtschaft an König Maximilian wegen Bestätigung der friesischen Freiheit. Sneek erhält eine neue Befestigung. Ein päpstlicher Gesandter fordert vergeblich den Zehnten von den bernhardinischen Mönchen. Ermordung von zwei Friesen. Vergebliche Versuche von Verbannten aus Friesland jenseits der Lauwers, in ihre Heimat zurückzukehren.
  • 30. Buch: Dieses Buch beschäftigt sich mit Friesland zwischen Lauwers und Weser (an einer Stelle auch mit dem Land Wursten und Dithmarschen), im einzelnen: Streit der Stadt Groningen mit Edo Wiemken und Iko Onneken im Jeverland, in den sich auch Hero von Esens einmischt, schließlich Beilegung des Streites; ebenso Streit Groningens mit den Houwerda. Groningen erhält das Recht, Goldmünzen zu prägen. Erneuerung des Bündnisses zwischen Groningen und den Smallingern. Streit Heros von Esens mit den Bremern. Verhandlung der Hansestädte mit Groningen, Butjadingen, Wursten und Dithmarschen in Bremen. Edo Wiemken und Hero von Esens verhandeln mit Bremen. Seeräuberei. Wessel Gansfort und Rudolf Agricola. Johann Agricola Berater der Gräfin Theda. Die Verhältnisse in Ostfriesland. Graf Enno I. pilgert nach Jerusalem. Der Drost Engelmann von der Friedeburg entführt Almuth, die jüngste Tochter der Gräfin Theda. Nach seiner Rückkehr aus Jerusalem eilt Enno I. zur Friedeburg und ertrinkt im Burggraben. Engelmann flieht aus der Friedeburg und versucht später vergeblich, Almuth aus ihrer Haft in Greetsiel zu befreien. Graf Edzard I. besucht das Heilige Land (1492). Der Bischof von Münster fällt ins Reiderland und Oberledingerland ein, Edzard I. in das nördliche Emsland und ins Saterland. Regelung des ostfriesischen Münzwesens. Die Hamburger verzichten gegen Zahlung einer Geldsumme auf Emden. Die Stadt Emden erhält von Kaiser Maximilian das Stapelrecht. Tod der Gräfin Theda. Edzard I. übernimmt die Herrschaft. Auch die Butjadinger schwören ihm Treue.
Zusammenfassung Band IV (31.-40. Buch)
  • Widmung der vierten Dekade an die Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Emden.
  • 31. Buch: Das 31. Buch handelt von Ereignissen in Friesland zwischen Ems und Flie. Die Ostergoer schließen einen Vertrag mit Groningen. Igo Galama kehrt aus Holland in seine Heimat, den Westergo, zurück. Die Vetkoper bemächtigen sich Workums. Die Schieringer eilen herbei und besiegen die Vetkoper. Ein Anschlag der Vetkoper auf Sneek mißlingt. Streit zwischen dem Westergo und Groningen. Tjard Mokkama plündert Dokkum. Von Friesland wird Zahlung eines Tributs an Holland verlangt. Eine Unterhandlung zwischen Sneek und Groningen bleibt ergebnislos. Vertrag Groningens mit Leeuwarden. Die Sneeker werden von den Leeuwardern in die Flucht geschlagen. Die Sneeker beklagen sich heimlich beim Kaiser. Der kaiserliche Gesandte Otto von Langen besucht Friesland und Groningen. Er beruft eine Versammlung aller Friesen nach Sneek und dann nach Zwolle. Die Sneeker beschuldigen die Groninger, die eine Antwort darauf verweigern. Der Gesandte kehrt ohne Ergebnisse an den kaiserlichen Hof zurück.
  • 32. Buch: In diesem Buch ist die Rede von den Beziehungen Groningens zu den Friesen jenseits der Lauwers. Kaiser Friedrich schreibt einen Brief an die Groninger und kündigt eine Untersuchung der Angelegenheit durch die Bischöfe von Köln und Münster an. Die Untersuchung wird nicht durchgeführt. Heinrich Haringa, ein rechtskundiger Mann am kaiserlichen Hof, schreibt einen Brief an die Groninger. Die Groninger schicken Gesandte nach Köln und legen Berufung beim Kaiser ein. Eine Unterredung zwischen Sneekern und Groningern endet ergebnislos. Gegen das kaiserliche Edikt legen die Groninger Berufung beim Kaiser ein. Tod Kaiser Friedrichs III. Otto von Langen erwirkt bei König Maximilian ein Edikt gegen die Groninger. Dann wird er mit einem neuen Auftrag nach Friesland geschickt. Wilhelm Friderici hält eine Rede zur Verteidigung des groningischen Standpunktes vor dem kaiserlichen Senat. Maximilian geht auf die Bitten der Groninger ein und übergibt ihnen einen Brief für Otto von Langen, der ihm dann auch überreicht wird. Langen kümmert sich nicht um diesen Brief und beruft die Westfriesen zu einer Versammlung ein. Zu demselben Termin lassen die Groninger eine Versammlung ihrer Verbündeten in Leeuwarden abhalten. Auf einer zweiten Versammlung in Sneek wird Juwo Dekema zum Potestaten gewählt. Erneute Versammlung in Bolsward. Die in Leeuwarden versammelten Ostergoer schreiben einen Brief nach Sneek, der von der Versammlung in Sneek und dem Gesandten Otto von Langen beantwortet wird.
  • 33. Buch: Erneute Versammlung in Leeuwarden; einige schlagen vor, zur Versammlung nach Bolsward zu gehen; Wilhelm Friderici rät von einem Besuch der Versammlung in Bolsward ab. Brief an die Stände im Westergo. Versammlung in Bolsward: Otto von Langens Rede, Juwo Juwingas Entgegnung; Langen löst die Versammlung auf, vertagt sie und flieht nach Sneek. Erneuter Brief der Groninger und der Ostergoer an Otto von Langen, Juwo Juwinga macht seinerseits Vorschläge. Otto von Langen zieht sich nach Deventer zurück und fordert die Friesen und Groninger zum Erscheinen in dieser Stadt auf. Die Groninger appellieren an den Kaiser. Langen führt die Untersuchung in Abwesenheit der Groninger durch. Auf Verlangen gibt er den Groningern eine schriftliche Antwort. Der Gesandte bittet den Bischof von Münster um Hilfe. Antwort der Groninger an Otto von Langen. Langens Rückkehr zu König Maximilian. Die Groninger sammeln Zeugnisse von ihren Bundesgenossen für eine Gesandtschaft zu König Maximilian. Gesandtschaften der Groninger und der Sneeker bei Maximilian in Kempten. Rede der Schieringer und Rede Wilhelm Fridericis vor König Maximilian. Schließlich wird mitgeteilt, daß der Vertrag zwischen Groningen und dem Ostergo gültig sein soll. Die Groninger und ihre Bundesgenossen schwören dem Kaiser Treue.
  • 34. Buch: Ereignisse in Friesland zwischen Flie und Ems: Versammlung in Leeuwarden. Die Schieringer im Ostergo schicken eine Gesandtschaft zu König Maximilian, der einen Brief an die Groninger schreibt. Neue Unruhen im Westergo. Bolsward wechselt häufiger den Besitzer. Goslich Jongama bemächtigt sich Bolswards. Die Schieringer erobern Tjerkwerd. Juwinga erobert Bolsward zurück. Die Schieringer belagern Bolsward. Tjerk Waltha muß sich ergeben. Streit zwischen Bokko Haringa und den Brüdern Galama im Gaasterland. Kampf um das feste Haus in Warns. Juwinga erobert wieder Bolsward. Er bittet die Groninger um Hilfe. Ablehnende Haltung der Groninger. Juwinga überfällt Workum und plündert in der Umgegend. Sneek und Sloten schließen ein Bündnis miteinander. Von König Maximilian kommen zwei Gesandte nach Groningen. Quertreibereien Ottos von Langen in Westfriesland. Maximilians Gesandte verhandeln mit den Ostergoern. Maximilian schreibt an seine Gesandten und an Otto von Langen. Der Kanzler Stutzel schreibt einen Brief an Wilhelm Friderici. Langen kehrt ohne die Schieringer an den Hof zurück. Bündnisverhandlungen zwischen Juwinga und Groningen. Langen versucht den Erzbischof von Mainz zu Ungunsten der Groninger zu beeinflussen, erreicht aber nichts.
  • 35. Buch: Ereignisse in Ostfriesland und im Jeverland: Edo Wiemken überfällt Folf von Inhausen und führt ihn als Gefangenen nach Jever. Auch Benlep wird gefangen genommen. Hero von Esens nimmt Iko von Kniphausen gefangen und führt ihn nach Esens ab. Graf Edzard von Ostfriesland befreit Folf und besiegt seine Feinde vor Jever. Durch Unterhandlung erreicht Edzard Ikos Freilassung, der daraufhin Edzards Lehnsmann wird. Der Bischof von Münster, Edo Wiemkens Bundesgenosse, fällt ins Reiderland und ins Oberledingerland ein und dringt bis zur Friedeburg vor. Edzard vertreibt den Münsteraner. Krieg Edzards mit Hero von Esens. Friedensschluß Edzards mit Edo Wiemken und Hero von Esens. Der neue Bischof Konrad von Münster schließt mit Edzard Frieden. Edo Wiemken verbindet sich in zweiter Ehe mit Heilwig von Oldenburg. Edzard heiratet Elisabeth von Rietberg.
  • 36. Buch: Die Verhältnisse im westerlauwerschen Friesland in den Jahren 1495-97. Sowohl Goslich Jongama wie Juwo Juwinga bitten den Grafen Edzard von Ostfriesland um Überlassung von Söldnern. Die Söldnerführer Fuchs und Schleinitz kommen in den Westergo. Kämpfe um Ijlst. Jongama erobert Workum. Koudum und das Gaasterland, die eine Tributzahlung an die Schieringer verweigern, werden schwer bestraft. Die Belagerung von Bolsward wird abgebrochen, Sneek mit List besetzt. Ein Anschlag auf Leeuwarden mißlingt. Die Groninger schicken Hilfstruppen nach Leeuwarden. Die Woldener erleiden bei dem Kampf um Sloten eine Niederlage; sie weigern sich, Tribut zu zahlen. Die Groninger errichten in Tacozijl eine Befestigung und besetzen Workum. Die Sneeker bitten Groningen um Hilfe; Groningen leiht den Sneekern 8.000 Gulden. Die Groninger besetzen Sneek und Sloten. Abschluß eines Bündnisses zwischen Groningen und dem Westergo. Die Groninger errichten eine Burg in Harlingen. Ein Anschlag der Groninger auf Franeker mißlingt. Die Franekeraner überfallen Harlingen. Die Groninger erobern Berlikum. Juwinga bringt den Schieringern eine Niederlage bei. Die Groninger wenden sich um Hilfe an Graf Edzard, der ihnen wegen des Krieges mit Edo Wiemken nicht helfen kann. Edzard und der Herzog Albrecht von Sachsen erscheinen den Groningern verdächtig. Albrecht lehnt eine Unterstützung der Schieringer ab. Fuchs landet mit 800 Söldnern an der friesischen Küste. Er erobert Bolsward und Berlikum. Juwinga wird erschlagen und sein Bruder Tjerk gefangen genommen. Die Sneeker nehmen den Groningern das Kastell bei Tacozijl und eine Burg bei Sloten weg. Die Burg in Harlingen wird zerstört. Danach tritt wieder Ruhe im Westergo ein.
  • 37. Buch: Friesland zwischen Lauwers und Flie kommt unter sächsische Herrschaft: Herzog Albrecht von Sachsen erkundet die Gesinnung der Friesen. Ostergo und Westergo schließen einen Waffenstillstand ab. Einfall der Söldner in die Wolden. Tjerk Waltha wird von einer Söldnerschar aus der Verbannung heimgeführt. Die Obersten der Söldner nehmen Verbindung mit den Schieringern auf. Die Söldner ziehen nach Bolsward. Die Leeuwarder bitten die Groninger um Hilfe und lehnen eine Unterstützung des Westergos ab. Die Söldner plündern die Schieringer im Westergo. Der Söldnerführer Fuchs schickt Franeker und Sneek Hilfe. Die Bolswarder erobern ein Kloster in der Nähe von Franeker und räuchern ein festes Haus bei Pingjum aus. Sneek bringt den Bolswardern Verluste bei. Berlikum, Workum, Makkum und das Gaasterland werden verwüstet. Man beschließt im Westergo, eine Gesandtschaft an Albrecht von Sachsen zu schicken. Albrecht nimmt den Westergo in seinen Schutz auf und nennt die Bedingungen für die sächsische Herrschaft. Die Sachsen dringen in den Ostergo ein und fallen auch in das Groninger Land ein. Den Rückzug aus dem Groninger Land lassen sie sich mit einer hohen Geldsumme bezahlen. Die Woldener verweigern eine Tributzahlung, werden bei Laaxum besiegt (die Leeuwarder kommen mit ihren Hilfstruppen zu spät); ein neuer Einfall in die Wolden wird verhindert. Die Leeuwarder schließen einen Vergleich mit den Sachsen. Auf dem Reichstag in Freiburg im Breisgau wird Friesland Albrecht von Sachsen übertragen. Brief König Maximilians an die friesischen Stände. Abschluß eines Waffenstillstandes zwischen Groningen und den Sachsen. Graf Edzard von Ostfriesland erhält mehrere Geistliche und Adlige aus dem Groninger Land als Geiseln, er verlangt die Abtretung des Oldamts und Bellingwoldes von den Groningern. Bündnis des Grafen Edzard mit den Sachsen.
  • 38. Buch: Die Sachsen dehnen ihre Herrschaft in Friesland weiter aus. Verhandlungen der Sachsen mit den Groningern und Vermittlungsversuche des Bischofs von Utrecht scheitern. Graf Edzard lehnt eine Unterstützung Groningens ab, daraufhin rächen sich die Groninger an den Adligen in den Umlanden, die mit dem ostfriesischen Grafen sympathisieren. Schaumburg belagert Leeuwarden. Die Woldener und die Groninger schicken Hilfstruppen. Aber schließlich müssen sich die Leeuwarder ergeben. Ein Einmischungsversuch des Herzogs Philipp von Burgund in die friesischen Verhältnisse bleibt erfolglos. In Leeuwarden wird eine Zwingburg errichtet. Die Woldener werden unterworfen. König Maximilian soll im Streit zwischen den Sachsen und Groningern vermitteln. Maximilian legt die Urkunde zugunsten des Herzogs Albrecht von Sachsen aus. Die Verhandlungen zwischen Albrecht und den Groningern scheitern. Die Groninger besetzen die Gegend von Appingedam. Graf Edzard besetzt Appingedam und vertreibt die Groninger unter ihrem Führer Ulrich von Dornum. Herzog Albrecht läßt sich in Friesland huldigen und wählt friesische Männer als Berater für seine Regierung aus. Ulrich von Dornum plündert Borkum und das Reiderland. Herzog Albrecht kehrt nach Meißen zurück und setzt seinen Sohn Heinrich als Stellvertreter ein. Der Graf von Oldenburg besiegt die Butjadinger bei Waddens. Später vertreiben die Butjadinger die Oldenburger. Der Herzog von Lauenburg verliert das Land Hadeln und erhält es mit Hilfe der schwarzen Garde zurück. Die schwarze Garde wird von den Wurstern geschlagen und erleidet auch in Dithmarschen eine Niederlage.
  • 39. Buch: Der Aufstand der Friesen im westerlauwerschen Friesland gegen die sächsische Herrschaft wird niedergeschlagen; die Sachsen suchen ihre Herrschaft über die Lauwers hinaus auszudehnen: Kampf zwischen den Groningern und dem Grafen Edzard um Appingedam. Heinrich von Sachsen macht sich mit immer höheren Tributforderungen unbeliebt. Er wird in Franeker belagert. Sloten wird erobert. Vermittlungsversuche Philipps von Burgund scheitern. Bündnis der Friesen jenseits der Lauwers mit Groningen. Albrecht von Sachsen besiegt die Aufständischen und gewinnt das Land jenseits der Lauwers zurück. Leeuwarden, Sneek und andere Orte werden bestraft. Groningen wird belagert. Als Gesandter des Reiches erscheint Thurn in Friesland. Es wird verhandelt und ein Schiedsspruch gefällt, der von Albrecht und den Groningern unterschrieben wird. Herzog Albrecht von Sachsen stirbt in Emden. Verhandlungen in Antwerpen. Es wird der Wunsch geäußert, daß Philipp von Burgund die Regierung in Friesland übernehmen soll. Der sächsische Kanzler Pflugk sucht die Friesen für die sächsische Herrschaft zu gewinnen. Die Groninger nehmen ihre alten Rechte auf dem Lande in Anspruch; sie mißtrauen dem Grafen Edzard und den Adligen in ihrem Land.
  • 40. Buch: Vergebliche Bemühungen, eine Einigung zwischen den Sachsen und den Groningern herzustellen, Beginn der Feindseligkeiten. Kämpfe um Appingedam und Umgegend zwischen den Groningern und dem Grafen Edzard von Ostfriesland. Hugo von Leisnig rückt gegen Groningen vor und verwüstet das Gebiet um Groningen. Der Einfall Heinrichs von Braunschweig und Johanns von Oldenburg in Butjadingen bleibt erfolglos. Die Groninger fallen in das Reiderland ein. Durch Vermittlung des Bischofs von Utrecht wird der Waffenstillstand verlängert. Herzog Georg von Sachsen übernimmt Friesland von seinem Bruder Heinrich. Verhandlungen über eine friedliche Regelung des Verhältnisses der Groninger zum Herzog von Sachsen bleiben erfolglos. Die Holländer versuchen, ein Kastell auf Terschelling zu errichten, was von den Sachsen verhindert wird. Graf Edzard söhnt sich mit Ulrich von Dornum aus. Auch Vermittlungsversuche Philipps von Burgund scheitern. Wiederausbruch der Feindseligkeiten zwischen den Sachsen und den Groningern. Herzog Georg erscheint in Friesland, ordnet dort die Verhältnisse und übernimmt das neu gewonnene Gebiet um Bildt. Zusammenkunft des Grafen Edzard und des Herzogs Georg. Die Groninger kapern ein Schiff von Appingedam, das sie schließlich wieder zurückgeben. Appingedam eine Stadt? Tod von Hero Mauritz Kankena, Hero von Esens und Hajo Ripperda.
Zusammenfassung Band V (41.-50. Buch)
  • Widmung der fünften Dekade an die Brüder Friedrich und Abel Coenders in Groningen.
  • 41. Buch: Vermittlungsversuche und Feindseligkeiten zwischen den Groningern und Sachsen: Zusammenkünfte in Rolde und Gerkesklooster führen zu keinem Ergebnis. Ausfall der Groninger. Zusammenkunft des Grafen Edzard mit den Sachsen in Aduard. Die Groninger machen einen Ausfall nach Heveskes. Die Sachsen bauen in unmittelbarer Nähe von Groningen eine Brücke über die Hunse. Neue Ausfälle der Groninger ins fredewoldische Gebiet und nach Oterdum. Groningen wird geächtet. Edzard errichtet eine Burg bei Slochteren. Ein Angriff auf das Kloster Aduard scheitert. Die Utrechter mischen sich vergeblich ein. Edzard errichtet südlich von Groningen die Befestigung Weerdenbras. Erneute Einmischung des Bischofs von Utrecht. Ausfälle der Groninger in die Drente und nach Marne. Reichstag in Köln. Krieg zwischen Philipp von Burgund und dem Herzog Karl von Geldern. Der Bischof von Utrecht führt eine Verhandlung für die Groninger in Deventer herbei, die zu keiner Einigung führt. Bau einer neuen Hunsebrücke bei Selwerd. Vergebliche Beschießung des Klosters Aduard. Die Zusammenkunft in Doesburg ist ergebnislos, eine neue Zusammenkunft in Hattem ebenfalls. Die Groninger schreiben Briefe an den Bischof von Utrecht und die Ijsselstädte. Antwort des Bischofs von Utrecht. Niedergeschlagenheit in Groningen.
  • 42. Buch: Nach vergeblichen Verhandlungen mit den Sachsen und Feindseligkeiten ergibt sich Groningen dem Grafen Edzard I. von Ostfriesland: Verhandlungen Veits von Drachsdorf mit den Groningern. Ausfälle der Groninger, um Proviant zu holen. Ausraubung des Klosters Essen. Hoogkerk und Zuidlaren werden von den Sachsen besetzt. Nochmalige Zusammenkunft der Groninger mit Drachsdorf. Graf Edzard sucht zu vermitteln. Nochmalige Verhandlungen Drachsdorfs und der Groninger. Brief des Bischofs von Utrecht. Ausfälle der Groninger, ein verlustreiches Gefecht mit den Sachsen. Drachsdorf versucht, mit Briefen die Einigkeit von Senat und Volk in Groningen zu zerstören. Neue Ausfälle der Groninger. Drachsdorf zieht den Belagerungsring enger um Groningen. Zusammenkunft der Groninger mit Gesandten König Maximilians, der Sachsen und der Utrechter in Zwolle. Waffenstillstand. Verhandlungen mit Drachsdorf. Ausfall der Groninger. Nach Verhandlungen mit dem ostfriesischen Grafen Edzard zieht dieser in Groningen ein. Die Groninger schwören ihm den Treueid. Edzard errichtet eine Burg in Groningen und ernennt zwei Hovetmänner.
  • 43. Buch: Wegen der Besetzung Groningens durch den Grafen Edzard von Ostfriesland kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen diesem und den Sachsen. Die Utrechter lehnen es ab einzugreifen. Graf Heinrich von Stolberg wird für den Herzog von Sachsen Statthalter von Friesland. Die Hunsingoer und Fivelgoer weigern sich, dem Sachsen einen Treueid zu schwören. Zusammenkunft des Grafen von Stolberg mit dem Grafen Edzard in Harlingen. Reichstag in Konstanz. Die Untersuchung des Streites zwischen den Sachsen und Groningen wird nicht zu Ende geführt und vertagt. Edzard ordnet das Münzwesen in Groningen. Tod Uko Cirksenas. Die Utrechter appellieren wegen Groningen an den Papst. Herzog Karl von Geldern fällt in Brabant ein. König Maximilian setzt seine Tochter Margarethe als Statthalterin in den Niederlanden ein. Streitigkeiten zwischen Bremen und Kniphausen. Ulrich von Dornum greift Wittmund vergeblich an. Marktrecht für Weener und Leer. Vergebliche Verhandlungen zwischen dem Grafen Edzard und den Sachsen. Tod des Grafen von Stolberg, der Graf von Bentheim wird Statthalter von Friesland. Graf Edzard verstärkt seine Machtstellung in Groningen. Sturmflut in Edzards Gebiet, in Friesland jenseits der Lauwers, in Rüstringen und Butjadingen. Tod Edo Wiemkens des Jüngeren. Graf Edzard belagert Hero in Esens. Einigung zwischen Groningen und Appingedam. Vertrag zwischen Edzard und Christoph von Jever. Einfall Herzogs Heinrich von Braunschweig in Hoya. Graf Edzard trifft Vorsichtsmaßnahmen gegen ihn.
  • 44. Buch: Der Gegensatz zwischen Herzog Georg von Sachsen und Graf Edzard von Ostfriesland verschärft sich. Edzard wird geächtet. Es kommt zum Krieg. Tod von Edzards Gattin Elisabeth. Edzard setzt ein Testament auf. Die Sachsen hatten einige Adlige in Friesland verhaftet und sie der Verschwörung mit Edzard beschuldigt; sie lassen sie hinrichten. Von den Sachsen werden neue Steuern erhoben und die Wachen an der Grenze verstärkt. Reichstag in Köln. Verhandlung über Friesland unter dem Vorsitz des Kaisers bringt keine Entscheidung und wird vertagt. Die Sachsen fordern vergeblich von den Groningern die Auslieferung eines Friesen. Unruhen in der Drente. Neue Verhandlung über die friesische Frage in Worms und Augsburg. Der Kaiser schreibt an den Grafen Edzard. Eine Zusammenkunft in Münster zwecks Vermittlung bleibt ergebnislos. Der Kaiser schreibt erneut an Edzard. Edzard wird geächtet. Edzard und der Herzog Georg von Sachsen rüsten zum Krieg. Auch der Herzog Heinrich von Braunschweig wirbt Truppen an. Graf Johann von Oldenburg fordert den Braunschweiger zu einem Einfall in Butjadingen auf. Der Graf von Bentheim rückt bis Aduard vor. Die Butjadinger werden unterworfen. Hugo von Leisnig führt ein Heer von Aduard ins Oldenburger Land. Graf Edzard eilt vergeblich ins Jeverland. Die Groninger erhalten ihr Bündnis mit Edzard aufrecht. Sie befestigen die Kirchen in Slochteren und Hoogkerk.
  • 45. Buch: Nach vergeblichen Verhandlungen kommt es zu der sogenannten sächsischen Fehde: Herzog Georg von Sachsen schreibt an die Groninger. Antwort der Groninger. Ein Vermittlungsversuch des Bischofs von Münster hat keinen Erfolg. Die Groninger greifen das Kloster Aduard an. Die Sachsen erklären Groningen den Krieg. Erster Ausfall der Sachsen aus Aduard. Die Groninger besetzen Garmerwolde, die Sachsen Zuidwolde. Christoph von Jever erklärt dem Grafen Edzard den Krieg. Die Söldner machen vom Jeverland aus einen Einfall in das Auricher Land. Ein Überfall des Grafen Edzard auf Wittmund mißglückt. Graf Edzard kurz in Groningen. Der kaiserliche Gesandte Graf von Königstein schreibt an die Groninger. Die Braunschweiger und Sachsen erscheinen vor der Friedeburg. Graf Edzard befestigt Brockzetel und läßt in Jever plündern. Die Friedeburg ergibt sich den Feinden. Die Sachsen besetzen den Fivelgo. Edzard vertreibt sie wieder aus dem Fivelgo. Die Groninger machen einen Ausfall bis nach Winsum. Edzard befestigt Delfzijl. Ergebnislose Verhandlungen der Groninger mit Königstein im Kloster Horn. Eine Unterredung Wilhelm Fridericis mit dem Herzog von Sachsen erzielt auch kein Ergebnis. Waffenstillstand von vierzehn Tagen. Neue Verhandlungen in Dockwerd scheitern. Der Kaiser ächtet die Groninger. Die Sachsen erheben neue Steuern. Edzard belagert Aduard ohne Erfolg. Edzard vertreibt die sächsische Flotte aus der Ems. Die Burgen Gödens und Kniphausen ergeben sich. Das Kastell bei Meerhusen wird von den Sachsen nach erbittertem Kampf erobert und die Stadt Aurich zerstört. Die Burg Stickhausen ergibt sich, ebenso die Lengener Burg; Delfzijl wird von den Sachsen erobert und Hoogkerk zerstört. Auf einer Versammlung der führenden Männer Ostfrieslands wird beschlossen, daß der Graf den Herzog Karl von Geldern aufsuchen soll. Der Herzog Heinrich von Braunschweig erobert die Dornumer Burgen, zieht durch das Norder und Brokmer Land und über Aurich weiter in Richtung Oldersum. Ein Angriff auf Oldersum wird verhindert. Auf einem Umweg gelangt er vor der Burg Leerort. Hier wird der Herzog von Braunschweig von einer Geschützkugel getroffen und getötet. Daraufhin wird die Belagerung von Leerort aufgegeben.
  • 46. Buch: Der Krieg zwischen dem Herzog von Sachsen und den Braunschweigern einerseits und Groningen und dem Grafen von Ostfriesland andererseits geht weiter; der Herzog von Geldern mischt sich ein. Georg von Sachsen befestigt Selwerd und Garmerwolde. Graf Edzard schließt einen Vertrag mit dem Herzog von Geldern. Die Braunschweiger ziehen von Ostfriesland nach Aduard. Schiffsschlacht in der Ems. Der sächsische Herzog schreibt Briefe an die Groninger. Edzard erscheint mit Hilfstruppen in Groningen. Ergebnisloses Gefecht vor Selwerd. Sachsen und Braunschweiger erobern Appingedam. Bündnis zwischen Georg von Sachsen und dem Bischof von Utrecht. Edzard fordert Tribute von der Drente. Kampf um Selwerd. Dornum wechselt zweimal den Besitzer. Die Braunschweiger ziehen plündernd durch Norder-, Brokmer-, Emsiger- und Moormerland. Die Groninger überfallen die Burg Midwolde. Vergebliche Friedensverhandlungen. Edzards Leute verteidigen Slochteren und befestigen Midwolda am Dollart. Vergebliche Bemühung Georgs von Sachsen um ein gutes Verhältnis zu dem Herzog von Geldern. Der Geldrer dringt in die Grafschaft Bentheim ein. Die Groninger beginnen mit dem Herzog von Geldern zu verhandeln. Ausfälle aus Groningen in die Drente. Neue Verhandlungen Georgs von Sachsen mit den Groningern mißlingen. Der Herzog von Geldern verlangt von Edzard die Abtretung Groningens und der Umlande. Die Groninger stellen sich unter den Schutz des Herzogs von Geldern. Edzard verläßt Groningen. Ulrich von Dornum ruft Edzard zu Hilfe. Edzard siegt in einer Schlacht im Lengener Land, eine zweite Schlacht bricht er frühzeitig ab. Die Braunschweiger können Nachschub in die Lengener Burg und nach Stickhausen bringen.
  • 47. Buch: Die Geldrer dringen mit ihren Truppen in das westerlauwersche Friesland ein. Der Herzog von Sachsen verläßt Friesland. Graf Edzard sucht, seine Herrschaft im Groninger Land aufrechtzuerhalten: Die Groninger zerstören Edzards Burg in ihrer Stadt. Die Sachsen besetzen das Kloster Essen. Georg von Sachsen schreibt drei Briefe an die Groninger. Erfolgreiche Ausfälle der Groninger. Briefwechsel zwischen Groningen und Edzard. Einfall geldrischer Truppen ins Gaasterland. Sloten, Ijlst, Sneek und Bolsward werden von den Geldrern besetzt. Herzog Georg verläßt Friesland. Garmerwolde und Selwerd werden aufgegeben; ebenso das Kloster Aduard, ein Teil der Befestigung wird von den Groningern zerstört. Der „große Peter". Eroberung Dokkums. Briefwechsel zwischen Edzard und Groningen. Die Groninger verhandeln erneut mit Ooy über ihr Verhältnis zum Herzog von Geldern. Graf Edzard schlägt ein Lager bei Farmsum auf. Kampf um das sächsische Kastell an der Hunse. Edzard erobert Delfzijl. Der Kommandant von Appingedam Carlowitz ergibt sich. Streit um den Wall von Appingedam. Verhandlungen der Geldrer mit Edzard. Dokkum wird wieder aufgegeben. Bolsward fällt in die Hände der schwarzen Garde. Dokkum wird von Edzard zurückerobert und befestigt. Eine sächsische Flotte wird auf der Zuidersee vernichtend geschlagen. Das Verhältnis zwischen dem Herzog von Geldern und dem Grafen Edzard bleibt gespannt.
  • 48. Buch: Herzog Georg von Sachsen tritt Friesland an Habsburg (den späteren Kaiser Karl V.) ab. Graf Edzard von Ostfriesland muß schließlich das Groninger Land aufgeben. Der Herzog von Sachsen verkauft Friesland an Habsburg. Letzter Versuch einer Verhandlung zwischen Sachsen und Groningen. Graf Edzard bittet die Groninger, ihm Hilfe nach Dokkum zu senden. Das Verhältnis zwischen Edzard und Groningen verschlechtert sich. Die von Edzard eingesetzten Richter Coenders und Horneken kehren nach Groningen zurück. Edzard gibt Dokkum auf. Floris von Egmond kommt als Vertreter der Habsburger nach Friesland jenseits der Lauwers. Der Norden Frieslands schwört Karl von Österreich den Eid. Edzard fällt ins Jeverland ein. Erich von Braunschweig dringt in Butjadingen ein. Edzard gewinnt die Lengener Burg zurück. Edzard fordert Steuern vom Groninger Land. Edzard fällt ins Jeverland und Harlingerland ein. Auf einer Versammlung in Sneek wird der französische König als Schiedsrichter bestimmt. Der Groninger Senat ist über Edzards Steuerforderung empört und schreibt an die Geldrer. Schwartzburg und Erklen schreiben an Edzard. Schwartzburg besetzt Appingedam, das Edzard zurückerobert. Die Groninger besetzen Slochteren. Unterredung zwischen den Groningern und Edzards Leuten in Ten Post. Edzard zieht die Steuern im Groninger Land ein. Edzard kehrt nach Ostfriesland zurück. Gesandtschaft aus dem westerlauwerschen Friesland bei dem Herzog von Geldern. Weerdenbras wird geräumt und dem Erdboden gleichgemacht. Braunschweiger, Oldenburger, Esenser und Jeveraner bringen der Burg Stickhausen Hilfe, Verluste der Ostfriesen. Edzard gibt Delfzijl auf. Die Groninger zerstören die Befestigungen von Delfzijl und Appingedam. Neuer Einfall der Braunschweiger bei der Friedeburg.
  • 49. Buch: Die Reichsacht gegen den Grafen Edzard von Ostfriesland wird aufgehoben. Kämpfe der Geldrer und der Burgunder miteinander. Der große Peter treibt weiter seinen Kaperkrieg auf der Zuidersee. Die Geldrer fordern Tribute für die Fortsetzung des Krieges. Floris von Egmond setzt Truppen in Harlingen ans Land. Die Geldrer belagern Leeuwarden. Die Burgunder erobern Dokkum und entsetzen Leeuwarden. Graf Edzard wird nach Unterredungen mit Karl von Burgund und dessen Großvater, dem Kaiser Maximilian, von der Reichsacht befreit; Edzards ältester Sohn wird Kammerherr bei Karl. Floris von Egmond vertreibt die Geldrer aus Kollum und erobert Staveren, Hindeloopen, Workum und Ijlst. Sturmfluten. Bolsward ergibt sich den Burgundern. Verhandlungen zwischen Geldern und Groningen einerseits und Lüneburg und Oldenburg andererseits. Vergebliche Belagerung von Sneek. Tod Christophs von Jever. Verhandlungen zwischen Geldern und König Karl von Spanien, Waffenstillstand. Unterredung zwischen Frankreich und Spanien in der Pikardie. Ergebnislose Verhandlungen über den Streit um Friesland in Paris. Waffenstillstand von Cambrai. Der große Peter vertreibt die Burgunder aus Hindeloopen. Die Geldrer erobern Dokkum. Ein geldrisches Heer erobert Medemblik und Alkmaar und zieht an Amsterdam und Utrecht vorbei ins Gelderland zurück. Bolsward wird wieder geldrisch. Die Burgunder vertreiben die Geldrer aus Asperen, dringen ins Gelderland ein und belagern Arnheim. Waffenstillstand.
  • 50. Buch: Ende der sächsischen Fehde. Einführung der Reformation in Ostfriesland. Die Lage in Friesland und im Groninger Land bleibt unverändert. König Karl begibt sich nach Spanien. Waffenstillstand zwischen Geldern und Burgund. Graf Edzard erobert die Friedeburg. Unterhandlungen zwischen Edzard und den Fräulein von Jever. Eheversprechen von ostfriesischer Seite. Jeverland schwört dem Grafen Edzard den Eid. Edzard verwüstet das Harlingerland. Frieden des Grafen Edzard mit Braunschweig und Oldenburg, die Burg Stickhausen wird zurückgegeben. Der Erzbischof von Bremen unterwirft das Land Wursten. Verhandlungen der Groninger mit dem Herzog von Geldern. Forderungen der westerlauwerschen Friesen werden von Herzog Karl von Geldern abgelehnt. Neuer Streit des Landes Wursten mit dem Erzbischof von Bremen. Tod Maximilians I., sein Enkel Karl wird sein Nachfolger. Karl von Geldern heiratet eine lüneburgische Prinzessin. Die Geldrer stoßen mit ihren Forderungen bei den westerlauwerschen Friesen auf Widerstand. Verlängerung des Waffenstillstandes. Beginn der Reformation in Ostfriesland. Im Kloster Aduard werden bei einem Fest zwei Adlige erschlagen. Sühne des Klosters. Streit von Kampen und Zwolle um die Zahlung des Zolles. Georg Schenck von Tautenburg burgundischer Statthalter in Friesland.
Zusammenfassung Band VI (51.-60. Buch)
  • Widmung der sechsten Dekade an die Brüder Friedrich und Abel Coenders.
  • 51. Buch: Fortsetzung des Kampfes zwischen der burgundischen und geldrischen Partei. Die Stadt Zwolle ruft Karl von Geldern zu Hilfe. Die Geldrer besetzen Genemuiden. Ein utrechtsches Heer macht einen Einfall in die Veluwe. Der Bischof von Utrecht fährt mit einer Flotte von Hoorn nach Kampen. Christoph von Mörs, der geldrische Statthalter von Friesland, stößt nach Steenwijk vor. Roggendorf dringt im Auftrag der Ufrechter bis ins friesische Dongeradeel vor. Appingedam wird von den Utrechtern besetzt. Die Groninger bitten die Geldrer um Hilfe. Die Utrechter werden aus Appingedam vertrieben. Der Bischof von Utrecht bittet Kaiser Karl V. um Hilfe. Die Geldrer bestürmen Steenwijk vergeblich. Tautenburg, der burgundische Statthalter in Friesland, zerstört das Kastell an der Hasselter Brücke. Die Utrechter werden bei Genemuiden von den Geldrern und Zwollern geschlagen. Die Landbevölkerung und das niedere Volk in den friesischen Städten geraten unter der geldrischen Herrschaft in Not. Die Sneeker widersetzen sich geldrischen Anordnungen. Der Graf von Mörs und sein Kanzler fliehen aus Sneek. Die Geldrer überfallen Texel und Wieringen. Tautenburg besetzt Staveren. Die Geldrer fallen über Dokkum in den nördlichen Teil Frieslands ein und plündern dort. Hansische Schiffe werden von den Geldrern gekapert. Versammlung der burgundischen Partei in Harlingen. Der Versuch des Grafen von Mörs, Sneek zu überrumpeln, mißlingt.
  • 52. Buch: Fortsetzung der Kämpfe zwischen den Burgundern und den Geldrern. Die Burgunder dehnen ihre Herrschaft aus. Die Burgunder machen einen Einfall in Friesland von der Nordseeküste her. Die Geldrer erobern Coevorden. Die Burgunder dringen bis nach Faan vor. Die Geldrer plündern im Groninger Land. Der Bischof von Utrecht erhält keine Hilfe. Der Herzog von Geldern schließt Frieden mit den Overijsselern. Die groningischen Stände verweigern den geldrischen Soldaten die Zahlung des Soldes. Verhandlungen der Friesen mit der Regentin Margarete; sie beschweren sich über Tautenburg, der aber von jeder Schuld freigesprochen wird. Unzufriedenheit des niederen Volkes in Groningen. Der Herzog von Geldern kommt nach Groningen, er schickt Kaspar Marwijk als seinen Vertreter nach Groningen. Christoph von Mörs befestigt Workum, das aber von den Burgundern erobert wird. Die Burgunder zwingen die Bewohner der Wolden zur Eidesleistung; sie schlagen ein Lager in Noordhorn auf und lassen das Volk zwischen Lauwers und Ems den Eid für den Kaiser schwören. Dokkum wird erobert. Bolsward geht zu den Kaiserlichen über. Die Geldrer erobern und zerstören Steenwijk, sie machen Einfälle nach Holland, in die Wolden und die Achtkarspelen. Sloten ergibt sich den Kaiserlichen, ebenso Lemmer. Steenwijk wird zurückerobert. Der Geldrer fällt in die Twente und in Holland ein. König Christian II. von Dänemark muß aus seinem Reich fliehen. Reformation in Deutschland.
  • 53. Buch: Unruhen in Groningen und Verhandlungen Groningens mit Geldern. Reformation in Ostfriesland. Verfassungsänderung in Groningen. Vergebliche Verhandlungen Groningens mit den Burgundern. Marwijk wiegelt die Volksmenge gegen den Senat auf. Auseinandersetzungen zwischen dem Grafen Edzard von Ostfriesland und Balthasar von Esens. Edzard läßt einen Seeräuber hinrichten. Kämpfe der Holländer und Utrechter mit den Geldrern. Zwolle macht sich wieder frei von der geldrischen Herrschaft. Entlassene Söldner ziehen durch die Gegend. Der Erzbischof von Bremen unterwirft die Wurster. Vertrag zwischen dem westerlauwerschen Friesland und dem Kaiser. Reformation in Ostfriesland (Aportanus). Das Verhalten des ostfriesischen Grafen zur Reformation. Zwietracht in Groningen. Verhandlungen der Groninger mit dem Herzog von Geldern, dessen Forderungen schließlich angenommen werden. Unruhen in Utrecht. Seeräuber im Dienst des Königs Christian von Dänemark werden von den Hamburgern hingerichtet. Aufhebung der Akzise für Bier in Groningen. Vier Männer, aus der Zahl der groningischen Bürgermeister und Senatoren ausgewählt, sollen für die Schulden der Stadt bürgen. Streit der Westfriesen mit den Ijsselstädten wegen des Zolls.
  • 54. Buch: Verhandlungen des westerlauwerschen Friesland mit der Regentin Margarete, Unruhen in Groningen, die weitere Entwicklung der Reformation in Ostfriesland. Einfall von Söldnern in Friesland. Beschwerden der friesischen Gesandten bei Margarete. Streit über die Rechtsprechung in Groningen. Religionsgespräche in Oldersum und Norden. Klagen der Friesen über die Wahl der Äbte in den Klöstern und das Patronatsrecht. Neue Unruhen in Groningen. Herzog Karl von Geldern besetzt Hasselt und Utrecht. Die Diözese Utrecht wird an den Kaiser abgetreten. Boing von Oldersum wird Kommandant der Burg Jever. Uniko Ripperda, Viktor Frese und Graf Edzard sterben. Sein zweiter Sohn Enno wird Nachfolger, dessen Bruder Johann begibt sich nach Burgund. Graf Enno beschlagnahmt Kirchengut. Utrecht wird kaiserlich. Friede zwischen dem Herzog von Geldern und dem Kaiser. Anfeindungen der ostfriesischen reformierten Kirche durch die Lutheraner. Das erste ostfriesische Glaubensbekenntnis. Einziehung der Klöster. Zwei lutherische Prediger aus Bremen sollen die kirchlichen Verhältnisse in Ostfriesland regeln. Heiratsvertrag zwischen Oldenburg und Ostfriesland. Der Herzog von Geldern ernennt einen Präfekten für das Oldamt. Deichbau im Westergo. Streit wegen der Zölle zwischen den Westfriesen und den Ijsselstädten.
  • 55. Buch: Graf Ennos Religionsedikt, Streit mit Balthasar von Esens. Wiedertäufer in Emden. Das Reilgionsedikt wird den versammelten ostfriesischen Predigern vorgelesen. Schriftliche Antwort der Prediger darauf. Der Graf unternimmt nichts gegen abweichende Lehren. Graf Enno heiratet Anna von Oldenburg. Graf Johann in Italien bei der Kaiserkrönung. Graf Enno überrumpelt Wittmund und zwingt Esens durch Aushungerung zur Übergabe. Graf Christoph von Oldenburg vermittelt. Balthasar nimmt die Bedingungen an. Der Wiedertäufer Melchior Hofmann in Emden. Er geht von hier nach Straßburg und stirbt dort im Kerker. Sein Stellvertreter in Emden Tripmacher verläßt ebenfalls Emden und wird in Den Haag hingerichtet. Die Wiedertäufer werden aus Emden ausgewiesen. Georg Aportanus stirbt.
  • 56. Buch: Krieg zwischen Balthasar von Esens und den ostfriesischen Grafen. Jever geht ihnen verloren. Verhandlungen der Friesen jenseits der Lauwers mit der kaiserlichen Regierung. Balthasar schließt heimlich ein Bündnis mit den Jeveranerinnen. Darauf sammelt er ein Heer im Gelderland. Graf Johann besetzt Esens. Balthasar erklärt den Ostfriesen den Krieg. Die Jeveranerinnen vertreiben die ostfriesische Besatzung aus Jever. Graf Enno in Brüssel, dort stirbt Folf von Inhausen. Graf Enno eilt mit Truppen nach Hause, die sich aber weigern zu kämpfen. Balthasar, der ebenfalls nach Ostfriesland zurückgekehrt ist, zerstört die Klöster und die Andreaskirche in Norden und das Kloster in Sielmönken und verwüstet das Emsigerland. Graf Johann äschert Esens ein. Der dänische König Christian vermittelt den Frieden zwischen Balthasar und den Ostfriesen. Das Jeverland wird lehnsabhängig von Burgund. Der Herzog von Geldern schickt Hackfort nach Esens. Seine Soldaten plündern in Ostfriesland. Graf Enno bleibt untätig. Frieden im Groningerland. Die Friesen jenseits der Lauwers verhandeln mit dem Kaiser in Brüssel. Die friesischen Stände setzen einen Ausschuß von 18 Männern ein. Versammlung der Stände in Leeuwarden. Meinhard von Ham führt ein Heer nach Ostfriesland. Niederlage der Ostfriesen bei Jemgum. Balthasar verleumdet die ostfriesischen Grafen in einem offenen Brief.
  • 57. Buch: Beendigung der geldrischen Fehde. Groningen schließt sich dem Kaiser an. Die Wiedertäufer. Das geldrische Heer zieht über Leer, Oldersum und Aurich nach Meerhusen und von dort plötzlich nach Greetsiel. Der Kommandant der Burg Greetsiel ergibt sich den Geldrern. Gefangennahme des Sielrichters Dyke Metten, des Großvaters von Ubbo Emmius. Abschluß eines Friedensvertrages zwischen Geldern und Ostfriesland. Zwei Lüneburger Prediger erlassen eine neue Kirchenordnung für Ostfriesland. Jan Matthys führender Wiedertäufer in Amsterdam. Obbe und Dirk Philips in Leeuwarden. Die Wiedertäufer in Holland. Die Wiedertäufer besetzen das Alte Kloster bei Bolsward. Wiedertäufer in 't Zandt. Zerstörung der Lengener Burg. Ulrich von Dornum stirbt. Karl von Geldern, der natürliche Sohn des Herzogs von Geldern, gibt die Statthalterschaft in Groningen auf und flieht nach Danzig. Ludolf Coenders wird geldrischer Statthalter in Groningen. In den Niederlanden wird eine Flotte ausgerüstet, um Kopenhagen zu entsetzen. Bündnis des neuen dänischen Königs mit dem Herzog von Geldern. Meinhard von Ham besetzt Appingedam und macht einen Ausfall nach Groningen. Der Herzog von Geldern fordert die Errichtung einer Burg in Groningen. Die Groninger treten auf die burgundische Seite über. Der Statthalter Schenck von Tautenburg kommt den Groningern zu Hilfe. Niederlage des geldrischen Heeres bei Wittewierum. Delfzijl ergibt sich. Der Kurfürst Friedrich von der Pfalz kommt seinem Schwiegervater zu spät zu Hilfe. Appingedam ergibt sich. Der Statthalter von Tautenburg erobert Wedde, Coevorden, Diepenheim und Kinkhorst. Appingedam hatte sich schon vorher ergeben. Friedensschluß zwischen dem Herzog von Geldern und dem Kaiser. Die Wiedertäufer teilen sich in mehrere Parteien auf. Zusammenkunft der Wiedertäufer in Bocholt. David Joris, Menno Simons, Mennoniten und Davidianer.
  • 58. Buch: Graf Johann verheiratet sich. Graf Enno und Balthasar von Esens sterben, Nachfolgerinnen werden die Gräfin Anna und Onna von Rietberg. Neues Edikt für die ostfriesischen kirchlichen Angelegenheiten. Balthasar von Esens kapert Bremer Schiffe. Der Herzog Karl von Geldern tritt für Balthasar ein. Die geldrischen Stände zwingen den Herzog, auf ihre Bedingungen einzugehen. Appingedam sucht, wieder mehr Rechte zu erlangen. Versuch der Gräfin Anna, ein besseres Verhältnis zwischen ihrem Gatten und Balthasar herzustellen. Den ostfriesischen Grafen wird mitgeteilt, daß das Jeverland ein burgundisches Lehen geworden ist. Tod des Herzogs Karl von Geldern. Die ostfriesischen Stände bewilligen Geld für die Abfindung des Grafen Johann. Graf Johann leistet Verzicht auf eine Mitregierung in Ostfriesland. Die Bremer richten 80 Seeräuber aus Esens hin. Graf Johann heiratet Dorothea, die uneheliche Tochter des Kaisers Maximilian. Verhandlungen der westerlauwerschen Friesen mit den Kaiserlichen. Balthasars Heer fällt in das Jeverland ein. Verhandlungen zwischen Jever und Ostfriesland. Die Bremer und Jeveraner fallen in das Harlingerland ein. Tod des Grafen Enno. Balthasars Tod. Das Harlingerland ergibt sich den Bremern. Unterzeichnung eines Lehnsvertrags zwischen Bremen und der Gräfin Onna von Rietberg. Zusammenkunft der Stände in Leeuwarden. Streit zwischen Appingedam und Groningen. Die Regentin Maria sucht zu vermitteln. Graf Johann beansprucht die Verwaltung Ostfrieslands. Die Stände leisten der Gräfin Anna den Treueid. Die Forderungen des Grafen Johann werden abgelehnt.
  • 59. Buch: Die weitere Entwicklung der kirchlichen Verhältnisse in Ostfriesland. Johannes a Lasco empfiehlt dem Grafen Enno Hardenberg als Ephoren. Die Gräfin Anna steht der evangelisch-reformierten Kirche wohlwollend gegenüber. Sie ernennt a Lasco zum Superintendenten Ostfrieslands. a Lasco wünscht eine Beschränkung der Tätigkeit der Franziskanermönche, erreicht aber in einer Unterredung nichts. Die Gräfin fordert die Franziskaner zu einer Disputation auf, auf die sie sich nicht einlassen. Die Mönche bleiben unbehelligt. a Lasco schreibt Briefe an die Gräfin Anna und an Lenth. Die Gräfin gestattet die Entfernung der Bilder aus der Großen Kirche. Graf Johann kommt nach Ostfriesland. Mennoniten in Emden. Streitgespräch Menno Simons' mit a Lasco. Unterredung a Lascos mit Davidianern. Briefwechsel zwischen David Joris und a Lasco. Die Statthalterin der Niederlande Maria verlangt die Ausweisung der Wiedertäufer aus Ostfriesland. a Lasco wendet sich gegen allzu große Strenge bei der Ausweisung der Wiedertäufer und Bekämpfung der Irrlehren. a Lasco setzt Kirchenälteste ein, errichtet den Coetus, nimmt Visitationen vor und sorgt für die Armen. Der Norder Prediger Lemsius setzt sich für die lutherische Auffassung des Abendmahls ein. a Lasco beschwert sich beim gräflichen Hof. Polizeiverordnung der Gräfin Anna. Visitationsreise der niederländischen Statthalterin. Die Groninger verlangen die Abschaffung des Emder Stapelrechts. Der Kaiser schickt vor Beginn des Schmalkaldischen Krieges einen Gesandten an die Gräfin Anna. Schlacht bei Drakenburg. Die Oldenburger erobern Delmenhorst. Das kaiserliche Heer dringt in das Reiderland ein. Die Gräfin Anna verlangt, daß das Heer das Reiderland verläßt, was sie schließlich auch durchsetzt. Tido von Kniphausen und Wilke Frese werden wegen der Unterstützung der Protestanten bestraft. Waffenstillstand zwischen Ostfriesland und Schottland. Das Augsburger Interim. Ein kaiserlicher Gesandter erscheint mit dem Interims-Edikt in Ostfriesland. a Lasco geht zum ersten Mal nach England. a Lasco schreibt Briefe an die ostfriesischen Prediger und an Lenth. Die Gräfin Anna unterhandelt wegen des Interims mit dem Kaiser. Edikt der Gräfin Anna über die Gestaltung des Gottesdienstes. a Lasco kehrt von seinem ersten Aufenthalt in England nach Ostfriesland zurück. Die Durchführung des Edikts stößt auf Widerstand. a Lasco wird aus seinem Amt entlassen. a Lasco schreibt an Hardenberg. Die Prediger, die keine Gehälter mehr erhalten, lassen sich nicht entmutigen. a Lasco schreibt an seine früheren Amtsgenossen, die Gräfin Anna und Lenth. a Lasco ist am englischen Hof für die Gräfin Anna tätig.
  • 60. Buch: Die Krise der Reformation in Ostfriesland wird mit dem Passauer Vertrag überwunden. Graf Edzard II. von Ostfriesland heiratet Katharina von Schweden. Die Jeveraner müssen Philpp II. von Spanien schwören. Ergebnislose Verhandlungen zwischen Groningen und Emden wegen des Stapelrechts. Ein groningisches Schiff, das vorbeizufahren versuchte, wird in den Emder Hafen geschleppt. Graf Johann kommt nach Ostfriesland mit einem Brief des Kaisers, der sich über die Nichtbeachtung des Interims bei den Ostfriesen beschwert. Antwort der Gräfin Anna. Die Groninger halten Emder Bürger, die zum Markt nach dort gekommen waren, fest, lassen sie aber schließlich frei. Passauer Vertrag. Frieden in Friesland. Eindeichung der Westermarsch. Sammlung von Soldaten für den Kaiser in Reepsholt und Jemgum. Beginn der Emder Heringsfischerei. Tod des englischen Königs Eduard VI. Die Reformierten müssen England verlassen und kommen über Dänemark nach Emden. Streit der Norder Prediger. Zusammenkunft der ostfriesischen Geistlichen in Wirdum. Alle drei Norder Prediger werden abgesetzt. Petrus Medmann in Emden. Veröffentlichung eines kleinen Katechismus durch a Lasco. Micronius wird Pastor in Norden. Emden Herberge der Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden und aus England. Der Vorschlag, die Augsburgische Konfession anzunehmen, wird abgelehnt. a Lasco schreibt einen Brief an Hardenberg über Melanchthons Kleinmut. Harter Winter. Sammlung angeworbener Soldaten in Jemgum. Französische Kaper belästigen Emder Schiffe. Wiederum Ansammlung von Soldaten in Jemgum. Heirat Elisabeths von Ostfriesland mit dem Grafen Johann von Schauenburg. Ausbesserung des Emsdeiches bei Weener. a Lasco kehrt nach Polen zurück. Das Testament a Lascos. Neue Ackergesetze in Ostfriesland. Streit zwischen Johann von Rietberg und den Dornumern um das Vorland vor dem Accumer Siel. Einrichtung eines Zwingers bei der Auricher Burg. Bau eines Deiches zwischen Norder Land und Brokmerland. Friedensschluß zwischen Ostfriesland und Schottland. Handelsvertrag zwischen Schweden und Ostfriesland. Graf Johann von Rietberg, der seine Nachbarn belästigte, wird gefangen genommen und stirbt in der Haft. Auflösung des Franziskanerklosters in Emden und Einrichtung des Gasthauses. Übertragung des ostfriesischen Lehens an die drei Söhne der Gräfin Anna. Graf Edzard II. heiratet die schwedische Königstochter Katharina. Emder Handelsschiffe gehen durch einen Sturm im Golf von Biscaya verloren. Die Burgen Stickhausen und Leerort werden stärker befestigt. Deichbau bei Osteel. Zwischenfall in Schweden durch den Grafen Johann den Jüngeren. Dithmarschen wird unterworfen. Edikt gegen gottesdienstliche Tätigkeit der Mönche. Hochzeit Heilwigs von Ostfriesland mit dem Herzog Otto von Lüneburg. Eggerik Beninga stirbt. Tuchstapel der englischen Kaufleute in Emden, die schon zu Beginn des nächsten Jahres (1565) nach Antwerpen zurückkehren. Harter Winter.
  • Register.
  • Stammbäume.
  • Nachwort (Dr. H. Eichhorn, 1980).
  1. EMMIUS, Ubbo: Friesische Geschichte. Aus dem Lateinischen übersetzt von Erich von Reeken, 1982. Lat. Originaltitel: Rerum Frisicarum historiae libri 60 (1616).