Neuer Markt 40

Aus Emden-Historisch
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Basisdaten
Altstadt
Kluft 2
Compagnie 8, Nr. 97
Wyk 2
Katasterkarte 1875
Flurkarte 22
Parzelle 134
Grundfläche 371 m²
Verlag W. Schwalbe (1911): Stadtplan Emden

Anmerkung

  • Seit 1570 stand hier ein Waage-Gebäude; 1801 durch die neu gebaute Stadtwaage ersetzt.

Illustrationen

Eigentümer und Bewohner

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Brandversicherungskataster 1768-1936[1]
Datum Eigentümer Nachfolger Art Bd./Bild
1819-1830 Stadt Emden Waage und französische Kirche A156
1830-1841 Stadt Emden Waage und französische Kirche A150
1841-1852 Stadt Emden Waage und französische Kirche A149
1852-1863 Stadt Emden Waage und französische Kirche A149
1863-1872 Stadt Emden Waage und französische Kirche A148
1872-1877 Stadt Emden Waage und französische Kirche A132
1877-1882 Stadt Emden Waage und französische Kirche A133
1882-1887 Stadt Emden Waage und französische Kirche A133
1887-1892 Stadt Emden Waage und französische Kirche A132
1890-1895 Stadt Emden Waage und französische Kirche A133
1895-1900 Stadt Emden Waage und französische Kirche A143
1900-1905 Stadt Emden Waagegebäude A190
1905-1910 Stadt Emden Waagegebäude B78
1910-1915 Stadt Emden Waagegebäude B56
1914-1920 Stadt Emden Waagegebäude C158
1918-1936 Stadt Emden Waagegebäude C94
Adress- und Telefonbücher 1864-1941[2]
Jahr Bewohner und Eigentümer (E)
1864 J. Folkers, Waagemeister
1866 Joachim Folkers, Waagemeister
1867 Joachim Folkers, Waagemeister
1877/78 Wwe. Joachim Folkers
1880/81 P. H. Baalmann, Waagemeister
1913/14 Waagegebäude; Kämmereikasse; Steuerbüro und Steuerhebestelle
1934 Bernhard Schmeding, Eisen- und Manufakturwarengeschäft (Inhaber W. Schmeding); Wilhelm Schmeding, Kaufmann

Miszellen

  • Im Obergeschoss der Waage stellte der wohllöblichen Emdischen Magistrat der franz.-ref. Gemeinde kirchlich nutzbare Räume zur Verfügung, in die sie am 04.09.1803 feierlich einzog. 1896/97 fusionierte sie mit der deutsch-reformierten Gemeinde.
  • Das Erdgeschoß enthielt Wage, Einrichtungen für Güter aller Art und Vieh und diente zur Abhaltung der Butter- und Käsemärkte sowie der Fleischauktion. Im Obergeschoß waren nach Aufgabe der kirchlichen Benutzung die Stadtkämmerei und die Steuerbureaus untergebracht. Im Jahre 1922 wurde dann das ganze Gebäude an einen Kaufmann vermietet und in ein Warenlager verwandelt.[3]
  • 1923/24: Antrag der Fa. Bernhard Schmeding auf Einbau eines Schaufensters im von ihm genutzten Teil der Waage Neuer Markt 2/9,
    1934: Bauliche Veränderungen wegen Nutzung als Parteizentrale der NSDAP.[4]

Siehe auch

  1. Brandversicherungskataster der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse von 1768–1937.
  2. FELDMANN, Thomas/HARMS, Thorsten (†): Emder Häuserbuch, unveröffentlicht.
  3. SIEBERN, Heinrich (1927): Die Kunstdenkmäler der Stadt Emden (Nachdruck 1975), S. 146.
  4. StadtA EMD BoA 0973.