Die Stadttore

Aus Emden-Historisch
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Nach dem Ausbau der Festungsanlage waren alle Zwinger durchgängig mit Wällen verbunden, weshalb die Stadtzugänge unter dem Wall mit tunnelartigen Durchlässen hergestellt werden mussten. Vorgelagerte Brücken erlaubten das Überqueren der Gräben.

Die Stadttore wurden über Nacht zu festgelegten Zeiten verschlossen, und die Torschlüssel waren von den Wachen beim Bürgermeister abzugeben.

Stadttore
Stadttore

Vor dem Anschluss von Mittel-Faldern innerhalb der Stadt gelegen:

Vor dem Bau des Walles gab es in nördliche Richtung drei Stadttore:

von Mittel-Faldern nach Osten:

und von Groß- und Klein-Faldern nach Südosten:

Nach Fertigstellung der Wallanlage gab es in nördliche Richtung drei neue Stadttore:

An der Hafeneinfahrt zum Delft:

  • Hafentor (14), mit Blauem Turm, Zollhaus und Lange Brücke.

Siehe auch

  • SIEBERN, Heinrich (Bearb.): Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, 6., Regierungsbezirk Aurich: H. 1 u. 2, Stadt Emden, Hannover 1927, S. 263-270.
  • FÜRBRINGER, Leo (1892): Die Stadt Emden in Gegenwart und Vergangenheit, S. 14-18.
  • KAPPELHOFF, Bernd (1994): Geschichte der Stadt Emden von 1611 bis 1749. Emden als quasiautonome Stadtrepublik. In: Ostfriesland im Schutze des Deiches, Bd. XI, Leer, S. 6-12.

Seite überarbeitet, Stand 01.04.2026